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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

SMART HOME: Kühl & sicher durch den Sommer

03.08.2021

Vieles von dem, was noch vor einigen Jahren von Bauherren und Sanierern als technische Spielerei abgetan wurde, gilt mittlerweile als wertvolle Lösung für mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz im eigenen Zuhause. Die Rede ist von intelligenter Haustechnik. Diese kommt immer häufiger im Neubau zum Einsatz. Und das ist nicht verwunderlich. Denn insbesondere jetzt in den Sommermonaten kommt ein Smart Home seinen Bewohnern vielfältig zugute.

Ein reguliertes Klima

Im Winter sorgt ein intelligentes Zuhause vor allem dafür, dass nur dort geheizt wird, wo Wärme gebraucht und gewollt ist. Das ist besonders energieeffizient. „Im Sommer ist es quasi genauso“, erklärt Desiree Schneider, Pressesprecherin der SmartHome Initiative Deutschland inklusives des Netzwerks Nord. „Sonnenschutz beziehungsweise dessen Steuerung können Hausbewohner mit einer Wetterstation koppeln“, sagt sie. „Zum Beispiel mit einer Internet-Wetterstation, sodass sogar schon eine Vorhersage der Witterung möglich ist.“ Auf diese Weise kann die Beschattung auf Sonneneinstrahlung reagieren, um den Raum frühzeitig kühl zu halten – oder saubere Scheiben vor Regen, Wind und auch Sturm schützen.

Ein Sensor am Fenster, der mit der Beschattungsanlage verbunden ist, kann ebenfalls anzeigen, wenn die Temperatur steigt sowie dann entsprechend beschatten. Und das System kann die Anlage zudem wieder hochfahren, wenn die Sonneneinstrahlung wieder sinkt. „Das ist übrigens auch eine gute Option, falls empfindliche Möbel oder Bilder vorhanden sind, um deren Ausbleichen vorzubeugen“, ergänzt Desiree Schneider.

Sinnvoll könne ebenso sein, einen Sensor, der die Luftqualität oder die Temperatur im Raum misst, gegebenenfalls mit einer Lüftungs- oder Klimaanlage zu verbinden. „Bei sinkender Luftqualität oder steigender Raumtemperatur kann dieser die Lüftung anwerfen – oder den Bewohnern melden, dass es gut wäre, mal zu lüften“, sagt die Expertin.

Der Garten wird smart

In der warmen Jahreszeit haben Hobbygärtner viel zu tun in ihren grünen Wohnzimmern. Auch hier können sie mittlerweile neben dem Rasenmähroboter als smartes Gadget auf weitere intelligente Lösungen zurückgreifen – wie zum Beispiel smarte Rasensprenger. „Diese sind mit Feuchtigkeitssensoren in der Erde verbunden und sprengen nur dann intensiv, wenn die Erde entsprechend trocken ist“, erklärt Desiree Schneider. „Erstens passiert das dann automatisch – also auch, wenn die Bewohner im Urlaub oder auf der Arbeit sind. Zweitens ist es ressourcenschonend, da nur so viel Wasser verwendet wird, wie der Boden wirklich benötigt. Und drittens garantiert das System eine optimale Wasserversorgung der Pflanzen.“

Andere Sensoren können auch die Bodenqualität messen und dem Gartenfan anzeigen, welche Nährstoffe für das optimale Pflanzenergebnis fehlen. Diese werden gern bei einem Kräuter- und Gemüsegarten eingesetzt.

Effizienter Einbruchschutz

Mechanische Einbruchsicherung ist die Basis für ein sicheres Zuhause. Smart-Home-Lösungen ergänzen diese. „Eine wichtige Funktion ist die Anwesenheitssimulation“, zählt Schneider auf. „Licht und beispielsweise Beschattung werden vom Smart Home täglich zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten ein- und ausgeschaltet beziehungsweise hoch- und runtergefahren. Auf diese Weise wirkt es für potenzielle Einbrecher so, als wäre das Haus bewohnt.“

Wenn das intelligente Zuhause „weiß“, dass niemand zu Hause sein sollte, Sensoren oder Kameras aber dennoch Bewegung wahrnehmen, können die Bewohner beispielsweise eine Push-Nachricht auf ihr Smartphone erhalten. Anschließend können sie über die Überwachungskameras schauen, ob sich tatsächlich Einbrecher Zugang verschafft haben.

Darüber hinaus sei ein Sensor sinnvoll, der sich meldet, wenn Fenster oder Türen geöffnet werden, die nicht geöffnet werden sollten. „In diesem Szenario kann dann gleich der Rollladen heruntergefahren werden, sodass der Einbrecher nicht mehr weiterkommt“, erläutert Desiree Schneider. „Auch das Abspielen eines Alarms ist denkbar.“


     www.smarthome-deutschland.de 
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