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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

SONNENSCHUTZ: Für ein schattiges Plätzchen

03.08.2021

Erholsame Nachmittage auf der Terrasse oder auf dem Balkon, angenehm kühles Klima im Homeoffice: Ein idealer Sonnenschutz macht es möglich, dass wir uns auch an heißen Sommertagen im und rund ums Haus wohlfühlen und konzentriert unseren Aufgaben nachgehen können.

„Bei der Hausplanung sollte man sich früh genug mit dem richtigen Sonnenschutz beschäftigen, damit nicht energieintensiv gekühlt werden muss“, betont Björn Kuhnke vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS). „Darum sollten Bauherren sich gemeinsam mit ihrem Fachplaner beraten und über Maßnahmen informieren.“ Denn ein gut geplanter Sonnenschutz könne nicht nur im Sommer Überhitzungserscheinungen vermeiden, sondern gleichzeitig Tageslicht so in ein Gebäude lenken, dass der Einsatz von künstlichem Licht minimiert wird – um nur einige weitere Vorteile zu nennen.

Die Markise im Wandel

Auf Terrasse und Balkon ist die Markise als waschechter Sonnenschutz-Klassiker weiterhin beliebt. „Verändert haben sich in den vergangenen Jahren in erster Linie ihre Bauformen und Tuchmaterialien“, erklärt Björn Kuhnke. „Diese werden immer vielfältiger und nicht mehr nur genäht, sondern auch geklebt.“ Je nach verwendetem Stoffmaterial können noch verschiedenste Beschichtungen aufgebracht werden. „Damit kann ein Markisentuch vielfältige Eigenschaften aufweisen, was die Beständigkeit zum Beispiel gegen Umwelteinflüsse, Schmutzempfindlichkeit oder den UV-Schutz angeht“, erläutert der Experte.

„Der Farbtrend hat sich seit Jahren recht stabil gehalten. Neben edlen beigen und grauen Markisentüchern setzen Kunden gern auch farbliche Highlights. Sonnengelb, ein kräftiges Rot oder Blau sind ebenso beliebt wie zarte Gelb- oder Orangetöne“, sagt Kuhnke. Die Farbe des Markisentuchs prägt maßgeblich die Optik des Außenbereichs. Farben besitzen zudem unterschiedliche Wirkungen hinsichtlich Lichtstimmung, Sonnenschutz und Helligkeit. Ebenso wichtig sei es, sich im Vorfeld über die Vor- und Nachteile von gemusterten Markisenstoffen zu informieren sowie über die Eigenschaften des Markisentuchs selbst.

Hinsichtlich der Bauform werde inzwischen viel auf geschlossene Kassettenmarkisen gesetzt. „Das Markisentuch ist bei dieser Form in einer vollständig geschlossenen Kassette versteckt, die als Designelement formschön und individuell in die Fassadengestaltung integriert werden kann“, beschreibt Kuhnke.

Lamellendächer auf dem Vormarsch

Aktuell gehe auch ein starker Trend hin zu sogenannten Lamellendächern. „Das sind einzelne Lamellen aus Metall, die auf einem meist kubischen Grundgerüst aufliegen und sich individuell öffnen und schließen lassen. In geschlossenem Zustand entsteht so ein festes Dach“, sagt Kuhnke. Diese Lamellendächer gehören streng genommen zu der Produktgruppe der Markisen, auch wenn man optisch eher ein Vordach vor Augen hat. Die Dächer können auch mit einem Tuch ausgestattet werden und warten mit einem sehr hochwertigen und modernen Design auf.

„Die maßgeschneiderte Steuerung von Sonnenschutzanlagen nach individuellen Bedürfnissen ist insbesondere beim Thema Energieeffizienz einer Immobilie immer wichtiger“, erläutert Björn Kuhnke. „Neben der smarten Automation der Klassiker Rollladen, Raffstore und Markise zeichnet sich sehr deutlich der Trend ab, die Terrasse unabhängig von der Jahreszeit immer stärker mit in den Wohnraum zu integrieren und zu nutzen.“ Das Stichwort lautet Outdoorliving.

So ließen sich Terrassen- und Lamellendächer, die mit vertikalen und horizontalen Markisen ausgestattet sind, noch zusätzlich mit beweglichen oder feststehenden Glaswänden kombinieren. „Maßgeschneiderte integrierte Infrarotstrahler sorgen bei Bedarf für Wärme und die entsprechende LED-Beleuchtung auch in den Abendstunden und für die passende Lichtstimmung“, sagt Kuhnke. „So entsteht eine hochwertige und formschöne Wohnraumerweiterung, die bei Bedarf vor der Witterung schützt und gleichzeitig ein sehr naturnahes Wohngefühl vermittelt.“


     www.bvrs.de 
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