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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Treppengestaltung: Beton oder Holz – was solls’s sein?

14.07.2020

Kaum ein Bauteil wird so oft genutzt wie Treppen. Sie sind nicht nur Verbindungswege, sondern prägen auch den Wohn- sowie Baustil des Hauses. Deswegen sollten Bauherren ihnen von Anfang an entsprechend viel Aufmerksamkeit schenken, um Fehler zu vermeiden – nachträgliche Änderungswünsche am Treppenverlauf sind in der Regel nämlich teuer.

Bei der Frage „Holz oder Beton?“ würden – was die Kalkulationskosten betrifft – oft Äpfel mit Birnen verglichen, meint Thomas-Köcher, Geschäftsführer der Treppenmeister-Partnergemeinschaft. So sei es bei einer Betontreppe mit der Unterkonstruktion längst nicht getan. „Hinzu kommen später noch der Stufenbelag aus Fliesen oder Holz, das Geländer und die Randabschlüsse“, sagt der Experte. „Unterm Strich sind alle zusätzlichen Elemente zusammen oft teurer als die Betonteile selbst.“

Bauherren sollten deshalb darauf achten, für einen Vergleich alle Kostenfaktoren für die komplette Konstruktion heranzuziehen – und die Betontreppe auch von Anfang an in die Planung des gesamten Hauses einzubeziehen. Denn die Unterkonstruktion wird bereits im Zuge des Rohbaus errichtet. Grundriss sowie Gestaltungsfragen müssen deshalb schon geklärt werden, wenn von dem Haus noch nicht viel zu sehen ist. Auch Schallschutz spielt bei der Planung eine wichtige Rolle.

Jeder Stoff hat Vorteile

Beton als Baustoff liegt derzeit schwer bei Häuslebauern im Trend. So findet das Material auch im Innenausbau zunehmend Verwendung. Beton ist feuerbeständig, robust, strapazierfähig und zudem rutschsicher. Wie bei klassischen Holztreppen stehen verschiedene Konstruktionsweisen zur Verfügung. Und wie beim Boden aus Beton ist es möglich, die Treppe aus Sichtbeton oder mit anderen Fußbodenbelägen zu gestalten.

Wer unsicher ist und sich für Planung sowie Gestaltung der Treppe mehr Zeit lassen will, der kann zunächst auf eine TÜV-geprüfte Bautreppe aus Holz oder Stahl zurückgreifen. „Dann lässt sich in Ruhe überlegen, ob eine kompakte, geschlossene Konstruktion aus Beton oder eine offene Bauweise mit einer freitragenden Holztreppe in den jeweiligen Räumen besser wirkt“, sagt Thomas Köcher.

Für eine leichte Bauweise aus Holz spreche unter anderem, dass sie weniger Platz benötigt. Material- und Zeitaufwand sind bei einer Holztreppe deutlich geringer als bei Beton, und es gibt auch keine „versteckten Kosten“: So erfolgen Planung, Fertigung sowie die Montage in der Regel zum Festpreis und aus einer Hand. Bei Betontreppen kommen dagegen verschiedene Gewerke zum Zug.

Holz ist ein natürliches Material und als nachhaltiger Baustoff sehr gefragt. Es bringt nicht nur die Natur ins Haus, sondern spendet Gemütlichkeit. Zudem lassen sich mit Holz auch noch später einzelne Stufen austauschen, wenn das Design nicht mehr zeitgemäß ist oder sich die Hausbewohner daran schlichtweg sattgesehen haben – selbst die gesamte Treppe lässt sich verändern.

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