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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

TREPPENPLANUNG: Planung, Einbau und Pflege

20.07.2021

Eine Treppe ist in erster Linie die notwendige Verbindung zwischen zwei Geschossen – doch sie fungiert auch als ein zentrales Einrichtungselement.

Im Interview erzählt Jeanette Quast von Treppenmeister, was eine gute Planung ausmacht und welche Möglichkeiten Bauherren heutzutage haben.

Inwieweit nimmt die Treppe Einfluss auf die Optik eines Hauses? Die Konstruktion ist Grundlage für die Gestaltung der Treppe. Treppen sind nicht einfach nur eine Aneinanderreihung von Stufen, damit diese in einen bestimmten Grundriss passen. Vielmehr entscheiden sich Bauherren bereits mit der Treppenkonstruktion für die spätere Gestaltung. Dafür stehen ihnen viele Formen und Materialien zur Verfügung. Den letzten Schliff erhält die Treppe durch die individuelle Ausstattung – zum Beispiel das Material, die Farbe und die Handläufe.

Was sind die zentralen Fragen beim Bau einer Treppe? Bereits in der ersten Planungsphase stellt sich die Frage, wo im Haus die Treppe ihren Platz finden soll. In diesem Zuge sollte dann auch überlegt werden, wie die Raumgestaltung rund um diese aussehen soll.

Planen Sie beispielsweise ein separates Treppenhaus? Bevorzugen Sie einen offenen Wohnstil mit der Treppe im Wohnbereich? Wo befindet sich die Diele mit Ablagemöglichkeiten? Wollen Sie den Treppenraum auch als Stauraum nutzen? Möchten Sie den Treppenaufgang zusätzlich mit einer Regalfläche ausstatten? Brauchen Sie dringend Platz für die Unterbringung der Hausanschlüsse, weil Ihnen der Keller fehlt? Keinesfalls sollten sie sich selbst an den Bau einer Treppe wagen, sondern hier unbedingt einem Treppenfachmann vertrauen. Denn eine Treppenkonstruktion muss sicher sein und benötigt deshalb einen Nachweis für die Stand- und Nutzungssicherheit. Für den Bau gibt es wichtige Regeln und Normen, die der Treppenprofi kennt und in seinen Berechnungen für die Konstruktion berücksichtigt.

Holz ist als natürliches Material besonders beliebt. Welches eignet sich besonders gut für die Treppenherstellung und warum? Holz ist nicht gleich Holz. Weit über tausend verschiedene Hölzer, viele Möglichkeiten der Verarbeitung und ebenso viele Holzwerkstoffe bieten eine große Vielfalt für die individuelle Gestaltung. Massivholz wird aufgrund der hervorragenden Eigenschaften nach wie vor am häufigsten verwendet. Im Treppenbau dominiert Hartholz, als bohlen- oder stabverleimte, häufig auch als parkettverleimte Platte.

Das Holz einer Treppe wurde dauerhaft veredelt und ist dadurch sehr widerstandsfähig. Losen Staub und Schmutz sollte man mindestens wöchentlich ganz einfach mit Staubtuch, Besen oder Staubsauger entfernen. Auch bei starker Verschmutzung genügt es vollkommen, „nebelfeucht“ zu wischen. Verzichten sollten Hausbewohner in jedem Fall sowohl auf den nassen Putzlappen als auch auf Microfasertücher. Ebenso sollten sie keine wachshaltigen Reinigungsmittel, Essig oder Allzweckreiniger verwenden. Für die optimale Reinigung und Pflege der Holzoberfläche halten wir die geeigneten Reinigungs- und Pflegemittel bereit, und zwar spezielle Pflegesets für geölte beziehungsweise lackierte Holztreppen.

Was spricht für eine Treppe aus Beton?  Treppen aus Holz oder Beton? Das ist tatsächlich eine der ersten Fragen, die sich Bauherren stellen – und eine Entscheidung von großer Tragweite: Häufig werden bei der Kostenkalkulation aber Äpfel mit Birnen verglichen. Bei einer Betontreppe ist es mit der Unterkonstruktion längst nicht getan: Hinzu kommen später noch der Stufenbelag aus Fliesen oder Holz, das Geländer und die Randabschlüsse. Unter dem Strich kommen alle zusätzlichen Elemente zusammen oft teurer als die Betonteile selbst. Achten Sie unbedingt darauf, für einen Vergleich alle Kostenfaktoren für die komplette Treppe heranzuziehen.

@ www.treppenmeister.com

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