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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Uv-Schutz: Den Sommer zu Hause genießen

28.07.2020

Sonnenbaden, relaxen, ein Buch lesen: Ein Ausflug auf den eigenen Balkon oder die heimische Terrasse lohnt sich auch nach Feierabend oder am Wochenende. Deswegen bietet es sich allemal an, diese Orte entsprechend gemütlich herzurichten. Dabei ist es wichtig, sich ein Plätzchen zu schaffen, an dem man die Sonnenstrahlen ungehindert genießen, sich aber auch mal in den wohligen Schatten zurückziehen kann. Laut Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) sind dafür Markisen und Sonnensegel ideal.

Beide spenden je nach Wunsch Schatten und schützen dabei vor gefährlicher UV-Strahlung. „Bei hochwertigen Produkten liegt der UV-Schutz in der Regel zwischen 90 und 100 Prozent. Dieser wird mit dem UPF-Wert des Stoffs angegeben“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). UPF-Wert steht für Ultraviolet Protection Factor und zeigt den Lichtschutzfaktor vor ultravioletter Strahlung, den ein bestimmtes Gewebe gewährleisten kann.

Der Klassiker: Markisen

Sie gelten als erfahrene Champions in Sachen Sonnenschutz. Aber Markise ist nicht gleich Markise. Unter anderem gibt es Fallarm-, Scherenarm-, und Gelenkarmmarkisen. „Bei Terrassen und Balkonen fällt die Entscheidung häufig auf letztere“, sagt Ingo Plück, BVRS-Hauptgeschäftsführer. Denn diese Variante – mit einem gelenkartigen Aus- und Einfahrmechanismus – ist in ihrer Bauart kompakt und robust. Ihre Widerstandsfähigkeit wird nur durch die Pergolamarkise getoppt: Sie trotzt auch stärkeren Böen und steht auf mindestens zwei zusätzlichen Pfosten, weshalb sie vor allem auf Terrassen zum Einsatz kommt.

Wenn es um das Tuch geht, sind die Tage der gelb-weiß gestreiften Markise längst gezählt. Heutzutage steht eine Vielzahl von Farben sowie Mustern zur Verfügung. „Im Trend liegen einfarbige Varianten in angesagten Sommertönen“, erklärt Plück. Wer den Sonnenschutz auch als Regenschutz benutzen will, sollte ein wasserabweisendes Tuch wählen und vom Fachmann die richtige Neigung einstellen lassen. Mittels intelligenter Sensoren und elektrischer Antriebe lassen sich moderne Markisen übrigens nicht nur per App steuern, sondern reagieren auch automatisch auf Wetterveränderungen und fahren bei Regen ein.

Die Modernen: Sonnensegel

Mittlerweile sind sie beliebte Schattenspender und haben sich als Alternative zur Markise etabliert. Traditionell hat das Sonnensegel die Form eines Trapezes, ist heute aber auch in eckigen, quadratischen und anderen maßgeschneiderten Formen sowie Größen verfügbar. Es kann an Bäumen, an der Hauswand, an Masten und Stangen gespannt werden. Wer einen Balkon besitzt und sich für Sonnensegel statt Sonnenschirm entscheidet, hat den Vorteil, dass er keinen Schirmständer auf dem ohnehin meist engen Raum unterbringen muss. Das Segel wird einfach aufgespannt, reagiert aber vergleichsweise empfindlich auf aufkommenden Wind.

Die baulichen Gegebenheiten vor Ort sollten genau und im Idealfall von einem Profi in Augenschein genommen werden – so können die notwendigen und passgenauen Befestigungen für die Montage ermittelt werden. Rollladen- und Sonnenschutz-Fachhandwerker sollten laut BVRS zudem beurteilen, für welche Befestigungsart sich der Untergrund am besten eignet. Die benötigte Stärke der Basis richte sich nach der Größe des Sonnensegels und den darauf einwirkenden Windkräften.

Egal, ob Markise oder Sonnensegel: Sonnenschutzsysteme sind laut BVRS nichts für Bastler und Hobbyhandwerker. „Damit zum Beispiel eine Markise wie gewünscht funktioniert, sollte sie von einem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks angebracht werden“, sagt Ingo Plück. Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung hat ein solcher Sonnenschutz eine hohe Lebenserwartung und wertet zudem die Immobilie deutlich auf.

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