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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

wandgestaltung: Putzstruktur schafft besonderes Ambiente

23.02.2021

Haben Sie Lust auf Veränderung im Zuhause? Eine neue Wandfarbe, passend dazu ein Teppich und ein paar Wohnaccessoires – schon wirken die eigenen vier Wände ganz neu. So, als ob man gerade erst eingezogen wäre. Dabei muss es nicht immer eine klassische Tapete sein. Putz schafft mit seiner dreidimensionalen Struktur ein besonderes Ambiente und ist dazu noch einfach und schnell zu verarbeiten. Hier erfahren Sie, wie Sie Wände innen mühelos verputzen können.

Für den richtigen Untergrund sorgen

Wandputze lassen sich vielseitig verwenden – auf alten Tapeten, die nicht mehr gefallen, ebenso wie auf einer neuen Trockenbauwand. Wichtig ist es in jedem Fall, dass Sie den Untergrund vorbereiten, damit der neue Putz gut und schnell haften kann. Selbst das Abkratzen alter Tapeten können Sie sich sparen, stattdessen wird im ersten Arbeitsschritt eine Grundierung aufgetragen. Dasselbe gilt für Trockenbauwände: Sperrgrund, der gleichmäßig mit der Farbrolle aufgetragen wird, sorgt für ein einfaches Verputzten – und verhindert Verfärbungen aus dem Untergrund.

Putz vorbereiten und Wunschfarbe auswählen

Nach circa sechs Stunden ist die Grundierung getrocknet. Nun können Sie das Putzmaterial gründlich durchmischen. Sie wünschen sich farbige Wände? Dazu wird der mineralische, weiße Putz nach Wunsch abgetönt. Durch die Dosierung der speziellen Farbpigmente bestimmen Sie selbst die Intensität der Farbe. Nach dem Einfärben den Putz in einen sauberen Eimer umfüllen und erneut gut aufrühren. So stellen Sie eine homogene und gleichmäßige Farbe sicher.

Einfach von der Rolle: Wände innen verputzen

Das Auftragen des Putzes ist ebenso unkompliziert wie das Streichen einer Wand. Mit der Rolle wird das Material gleichmäßig kreuz und quer verteilt. Feuchten Sie die Walze vorher an und kämmen sie einmal durch – so geraten keine Fusseln in den Putz.

Materialbedarf berechnen

Für eine einheitliche Struktur ist es wichtig, genügend Material aufzurollen. So reicht ein 10-Kilogramm-Eimer mit 1 Millimeter Körnung für etwa 10 Quadratmeter. In der feineren Körnung von 0,5 Millimetern kommen Sie mit derselben Menge 15 Quadratmeter weit.

Finales Finish für mehr Struktur

Verputzte Wände verleihen jedem Raum einen individuellen Charakter. Diese Wirkung können Sie noch verstärken, indem Sie frisch verputzten Wänden oder Raumdecken das finale Finish geben. Wenn Sie sich eine sehr feine Optik wünschen, überrollen Sie die Fläche gleichmäßig mit einer speziellen Finishwalze. Für kreative Strukturen und Wischeffekte gibt es spezielle Finishpinsel. Das gesamte Material – von der Grundierung über den Wandputz bis zum Zubehör – erhalten Sie im örtlichen Fachhandel und in Baumärkten. Wichtig zu wissen: Um die neue Putzoberfläche individuell zu gestalten, bleiben Ihnen nach dem Auftragen etwa 10 bis 20 Minuten. Danach ist die Fläche getrocknet. Deshalb sollten Sie am besten Wand für Wand vorgehen.

Verputzte Wände wieder auffrischen

Putzwände sind pflegeleicht und unterstützen ein gesundes Raumklima. Und was ist, wenn nach einigen Jahren der Anstrich erneuert werden soll? Dann gibt es spezielle Renovierfarben, die einfach auf den vorhandenen Putzuntergrund aufgetragen werden. Die Struktur und die atmungsaktive Eigenschaft der Putzwände bleiben dabei erhalten.

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