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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Möbel: Gut gepflegt in die Heizperiode

07.11.2020

Weinstadt Trockene Heizungsluft beansprucht nicht nur die Haut. Auch Möbel reagieren darauf. Deshalb ist der Herbst eine gute Zeit für die Reinigung und Pflege der Oberflächen, damit sie unbeschadet durch die nächsten Monate kommen. Das können Polster, Leder und Holz jetzt brauchen:  

Polstermöbel

Sofas und Sessel müssen zuerst von Staub und Krümeln befreit werden. Hierfür eignet sich am besten ein Staubsauger mit Polsterdüse, der die Partikel bei geringer Saugstärke aufnimmt. Bei Textiloberflächen kommt zur anschließenden Pflege eine Lösung aus Neutralseife und destilliertem Wasser oder der lauwarme Schaum eines Feinwaschmittels infrage. Beides sollte rückstandslos mit einem feuchten Baumwolltuch wieder aufgewischt werden. „Wichtig ist, immer in Strichrichtung und ohne großen Druck zu wischen“, rät Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel.  

Glattleder

Glatte Lederoberflächen sind relativ leicht zu reinigen. „Am besten ist es, Lederoberflächen trocken oder leicht feucht abzuwischen. Keinesfalls darf zu viel Wasser verwendet werden, das würde unschöne Ränder hinterlassen“, betont Frank Wickert-Meuser, Präsident des Berufsverbands Hauswirtschaft in Weinstadt. Anschließend kann ein Leder-Pflegemittel zum Einsatz kommen. Es verhindert, dass glatte Lederoberflächen hart, trocken oder brüchig werden, und frischt die Farben auf. Naturbelassene Anilinleder benötigen fetthaltigere Pflegekomponenten, Imprägnierung und Lichtschutz. Pigmentierte Glattleder verlangen nach mehr Feuchtigkeit. Das Pflegepräparat muss komplett einziehen. Deshalb sollte das Möbelstück etwa zwei Tage lang nicht benutzt werden.

Rau- oder Nubukleder

Möbel mit Rau- oder Nubukleder werden zunächst einfach abgestaubt. Stärker benutzte Stellen können mit einer Raulederbürste vorsichtig aufgeraut werden. „Wenn es unbedingt notwendig ist, kann das Leder großflächig mit einer Lösung aus destilliertem Wasser und sehr wenig alkalifreier Naturseife gereinigt und aufgefrischt werden“, sagt Winning. Als Pflegemittel für Rau- oder Nubukleder eignen sich fettfreie Sprays, die vom Möbelhersteller ausdrücklich empfohlen werden. Es ist ratsam, die Pflegekur gegebenenfalls zunächst an unauffälligen Stellen auszuprobieren.

Kunstleder

Kunstleder kann man durchaus feucht reinigen. „In der Regel wird vom Hersteller ein Spezialreiniger für Kunstleder empfohlen. Daran sollte man sich halten“, sagt Wickert-Meuser.

Massivholz und Furnier

Bei Furnier und Massivholz unterscheidet man zwischen offenporigen und versiegelten Oberflächen. „Leichte Verschmutzungen auf offenporigen Oberflächen können mit einem weichen Tuch entfernt werden“, sagt Ursula Geismann, Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur. Das Tuch sollte trocken und richtig sauber sein. Ansonsten könnte die Oberfläche in Mitleidenschaft gezogen werden. „Vollkommen tabu sind Mikrofasertücher. Sie können die Oberfläche im Mikrobereich zerkratzen. Dann sammelt sich an den beschädigten Stellen schnell neuer Staub.“ Bei versiegelten Furnieroberflächen kann ein feuchtes Tuch zum Einsatz kommen. Die verunreinigte Stelle sollte sehr vorsichtig abgerieben werden. Anschließend mit einem weichen Tuch ohne Druck trocken wischen. Auch lackierte Furnieroberflächen dürfen nicht mit Mikrofasertüchern gereinigt werden. Möbelpolituren auf Milchbasis können alten Glanz zurückbringen.

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