ASTEDERFELD - ASTEDERFELD/DL - Mit der Umgestaltung des gesperrten Sandstrandes im Freizeitgelände Astederfeld wird sich der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Zetel am Donnerstag, 30. Juni, in einer öffentlichen Sitzung befassen. Die Zusammenkunft beginnt um 18 Uhr.

Dem Tagesordnungspunkt liegt ein Antrag zugrunde, den Ratsherr Heiner Juilfs für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) gestellt hat. „Am Badesee in Astederfeld kam es in den Vorjahren während der Badesaison immer wieder zu Belästigungen der Anlieger“, schreibt Juilfs. In dem für den Badebetrieb gesperrten Bereich befinde sich ein flacher Sandstrand, der trotz eines Verbotes rege zum Baden benutzt werde. „Es wird gezeltet, reichlich Alkohol getrunken, laute Musik gehört und der Müll wird achtlos weggeworfen“, kritisiert der Ratsherr und ergänzt: „Kontrollen durch die Polizei und Bedienstete der Gemeinde haben bisher nicht ausreichend Wirkung gezeigt“.

Aus diesem Grund stellt die UWG nun den Antrag, den Sandstrand im gesperrten Bereich mit Mutterboden zu verfüllen und so zu gestalten, dass das Gelände fürs Baden, Grillen und für andere Freizeitbeschäftigungen unattraktiv wird. In ihrer Sitzung werden sich die Ausschussmitglieder mit dem Thema befassen und eine Empfehlung an den Verwaltungsausschuss aussprechen. Vor den Beratungen wollen sie sich um 17 Uhr am Denkmal an der Tarbarger Landstraße in Astederfeld treffen, um das Freizeitgelände dort in Augenschein zu nehmen.