Zetel - Die Überquerungshilfe an der Wehdestraße (K102), Einmündung am Teich, soll nach Möglichkeit verlegt werden. So lautet ein Antrag, über den die Mitglieder des Bau- und Wegeausschusses Zetel am 13. Januar, 18 Uhr, in ihrer Sitzung im Rathaus Zetel beraten werden. Jörg Mondorf, Sprecher der CDU Fraktion im Gemeinderat, bezeichnet die Überquerungshilfe als einen „Stolperstein“ in der Gemeinde.
Nach Angaben Mondorfs ist es in der Vergangenheit wegen dieser Überquerungshilfe „zu nicht unerheblichen Verkehrsunfällen“ gekommen. Erst kürzlich überfuhr ein Autofahrer die Verkehrsinsel und rammte dabei zwei dortige Bäume und ein Verkehrsschild (die NWZ berichtete). „Gut, dass zu diesem Zeitpunkt kein Kind dort stand und zum gegenüberliegenden Bolzplatz laufen wollte“, meinte Jörg Mondorf. Auf diese Gefahrenstelle ist in der Vergangenheit unter anderem bereits von Bürgern mittels einer Unterschriftenliste hingewiesen worden.
„Wir sind gemeinsam mit der Verwaltung auf einem guten Weg“, sagte Walter Genske (CDU), Vorsitzender des Bau- und Wegeausschusses. „Die Verwaltung unterstützt unser und das Bestreben besorgter Bürger, dass diese Verkehrsinsel abgebaut werden muss. Wie und in welcher Form eine Umsiedlung stattfinden wird, ist auch mit dem Landkreis abzustimmen.“
In diesem Zusammenhang monierte Jörg Mondorf den zur Fahrbahn gerichteten Wall des neu angelegten Bolzplatzes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dieser sei zu niedrig, Bälle könnten zu leicht hinüberfliegen. Er hält die zusätzliche Montage eines Fangnetzes für erforderlich, wie es dort bereits zu einer anderen Seite errichtet ist, um eine Gefährdung für den Verkehr und auch für Kinder ausschließen zu können.
