Zetel - Endlich Ferien – das muss gefeiert werden. So sahen es auch die zahlreichen jungen Gäste, die am Sonnabend zum Eröffnungsfest der diesjährigen Ferienpass-Aktion ins Naturbad am Driefeler Esch gekommen waren.
Der Vorsitzende des Gemeindejugendrings, Christian Keller, konnte viele Ferienkinder und auch Vertreter von Vereinen begrüßen. Die Vereine hatten vielseitige Aktionen vorbereitet, um beim Freibadfest für Abwechslung, Spaß und Freude bei den Kindern zu sorgen. Er dankte allen Helfern, und auch dem „Wettergott“, denn am späten Sonnabend war das milde Sommerwetter wie für das Freibadfest gemacht.
Ein umfangreiches Programm sorgte für ein kurzweiliges Fest. Das Organisationsteam mit Christian Keller, Nicole Kothe und Jens Schledorn hatte mit vielen helfenden Händen ein buntes Programm vorbereitet. Zur Eröffnung spielte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Zetel-Neuenburg. Neben dem Planschen und Schwimmen, im 25 Grad warmen Wasser, sorgten Kinderschminken oder Luftballonbasteln für lustige Abwechslung. Die Kameraden der Jugendfeuerwehr standen am Feuer, grillten Würstchen und boten am Getränkestand verschiedenes „Löschwasser“ an.
Viel Vergnügen bereiteten die Vorführungen der Zumba-Gruppe des TuS Zetel. Nachdem die Damen es vorgemacht hatten, gab es für viele Besucher kein Halten mehr, und sie tanzten mit. Absolventen der Musikschule „Casa Musica“ stellten ihr Können unter Beweis, Jonas und Djure hatten dafür einige Klavierstücke eingeübt. Zwischen den Darbietungen sorgten die DJs „THB“ (Thorsten Spille) und „DJC-Blade“ (Jan-Hendrik Voß) für flotte Tanz- und Unterhaltungsmusik. Bei einer Auslosung mit von örtlichen Sponsoren gestifteten Preisen, darunter eine Fahrt zum Heidepark, ein Segelmitflug und Jahresmitgliedschaften in Sportvereinen, gab es viele glückliche Gewinner.
Angesichts der vielen Besucher und des schönen Sommerwetters hatte Schwimmmeister Herbert Schumacher die Badezeit um eine Stunde verlängert. Als Höhepunkt dieses Festes gingen bei beginnender Dunkelheit rund 50 Schwimmer mit brennenden Fackeln ins Wasser und boten bei romantischer Stimmung eine sehenswerte Choreographie der Gegensätze zwischen Feuer und Wasser.
