Zetel - Vorne werden kleine Haushaltsgeräte repariert, hinten wird gestrickt, dazwischen gibt es Kaffee und Kuchen und im Saal nebenan bekommen Grundschüler ein warmes Mittagessen – im Zeteler Mehrgenerationenhaus, dem Kaffeehaus, gibt es für so ziemlich jeden etwas. Und das seit mittlerweile fünf Jahren. Das soll gefeiert werden und deshalb öffnet das Kaffeehaus an diesem Freitag, 2. Juni, von 10 bis 17 Uhr seine Pforten, damit sich jeder ein Bild machen kann. „Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele kommen, die sich bisher noch nicht zu uns getraut haben“, sagt Kerstin von Zabiensky, die Leiterin des Kaffeehauses.

Angefangen hat dort alles mit einer Arbeitsgruppe, die überlegt hat, was man mit dem Gebäude anfangen kann. Am Ende stand der Entschluss: Wir brauchen ein Mehrgenerationenhaus. 2012 wurde es schließlich eröffnet, nachdem die Handwerker alles renoviert hatten. „Früher war hier eine Kneipe drin. Opa kam noch immer zum Biertrinken und Lottospielen her“, sagt Kerstin von Zabiensky. Wer heute allerdings in Zetel ein Bier trinken möchte, muss sich einen anderen Ort suchen – das Kaffeehaus hat nämlich keine Schanklizenz.

Aber auch ohne Bier im Kühlschrank läuft es bestens: „Wir haben einen stetigen Zulauf“, erklärt Kerstin von Zabiensky. Die Strickgruppe, das Repair-Café, der Bingo-Treff, die Krabbel- oder die Handarbeitsgruppe sind nur ein paar Beispiele für Gruppen, die sich regelmäßig im Kaffeehaus treffen. Platzt da das Mehrgenerationenhaus nicht bald aus allen Nähten? „Noch haben wir Kapazitäten“, sagt die Leiterin.

Jeder, der eine gute Idee für eine Veranstaltung oder eine Gruppe habe, könne damit ins Kaffeehaus kommen. Für die Anfangsphase gebe es auch Unterstützung von den Helfern beim Kaffeehaus. So werde das Kaffeehaus zum Treffpunkt für den ganzen Ort.

Am Laufen gehalten wird der Betrieb von rund 20 ehrenamtlichen Helfern. Die unternehmen am 8. Juni auch alle zusammen einen Ausflug. Dann ist das Kaffeehaus geschlossen. „Wir sind auch immer auf der Suche nach neuen Helfern“, sagt Kerstin von Zabiensky. Außerdem sucht das Kaffeehaus gerade nach einem neuen Bufdi.