NEUENBURG - NEUENBURG/LR - Nach 17 Jahren hat Fred Gburreck den Vorsitz des SPD-Ortsverbandes Neuenburg abgegeben. Während der Jahreshauptversammlung kandidierte er nicht mehr für dieses Amt. Gburreck ist noch stellvertretender Zeteler Bürgermeister und Kreistagsmitglied. Im neuen Vorstand ist er als gewählter Beisitzer vertreten. Zum neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsverbandes Neuenburg wurde Wilfried Thon gewählt. In ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende wurden Rita Wilksen und Gerhard Rusch ebenso bestätigt wie die Schriftführerin Angela Röbke und der Kassierer Wolfgang Neumann. Als Beisitzer wurden neben Gburreck noch Uwe Voß, Reimund Cedzich, Klaus Lüers und Detlef Harms gewählt.
In seinem Jahresrückblick betonte Gburreck, dass die SPD bei der Kommunalwahl 2006 wieder die stärkste Fraktion im Zeteler Gemeinderat wurde, auch wenn sie nur das geänderte Zählverfahren zwei Sitze abgeben musste. In der 13-köpfigen SPD-Ratsfraktion befinden sich drei Neuenburger Ratsmitglieder.
Froh sind die Sozialdemokraten, dass es jetzt endlich richtig losgeht in der Möbelwerkstatt im Müller’schen Haus in Neuenburg. Im Schloss Neuenburg wird in diesem Jahr ein Fahrstuhl eingebaut, um behinderten Menschen den Besuch von Hochzeiten, Ratssitzungen und anderen Veranstaltungen im Sitzungssaal im Obergeschoss zu ermöglichen.
Die finanziellen Entwicklungen im Haushalt der Gemeinde Zetel sind nach Ansicht von Gburreck das Ergebnis einer sehr soliden Politik des Gemeinderates. Leider habe auch in Zetel der investive Bereich weiter zurückgefahren werden müssen. „Wir brauchen aber in der Gemeinde Zetel nicht resignieren oder Schwarzsehen“, so Gburreck. Zetel habe 2006 einige Schulden getilgt und dabei seine Pro-Kopf-Verschuldungen weiter gesenkt. Eine finanzielle Rücklage sei weiterhin vorhanden.
Die Festlegung der Kreisumlage auf 54 Punkte ist laut Gburreck für die Gemeinde Zetel schmerzlich, aber der Landkreis sei in der Verpflichtung, seinen hohen Schuldenstand abzubauen und müsse in nächster Zukunft einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Der Landkreis brauche eine gesicherte Einnahme, um seiner öffentlichen Aufgabe wie die Sanierung von Schulgebäuden gerecht zu werden.
