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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Zetel

Die Geschichte der Rutteler Mühle

21.11.2020

Ruttel 30 Hektar Ackerland gehörten zur Rutteler Mühle, als sie 1865 in Betrieb ging. Als der Müller aus Greetsiel, Peter Egenhoffs Großvater, die Mühle 1932 kaufte, war sie heruntergekommen. Nur noch 3,5 Hektar waren übrig. Die Wirtschaftskrise 1929 hatte damals nichts übrig gelassen außer einer dünnen Schicht Mehlstaub auf dem Gerümpel. Die Mühle hatte nur noch einen Flügel, die Gläubiger hatten viele der Maschinen ausgebaut. Peter Egenhoff senior brachte die Mühle 1932 in Familienbesitz und wieder zum Laufen, kaufte sogar eine Schälmaschine, um aus Gerstenkörnern Perlgraupen zu machen. Dann versank Europa im Krieg. Als die Menschen nichts hatten, war es Peter Egenhoff senior, der aus Ähren Haferflocken machen konnte. Er konnte den Menschen helfen, ihr Getreide zu Mehl zu mahlen und er konnte damit überleben.

Noch 1948 hatten viele Menschen kaum das Nötigste, und vor allem kein Geld. Der Müller aber wollte seine Mühle um ein Nebengebäude mit Mahlwerk erweitern. Die Ziegel dafür hat er mit Haferflocken bezahlt: Er tauschte den Hafer gegen Torf, aus dem die Ziegel gebrannt wurden.

In den 50er Jahren kam das erste große Mühlensterben, denn die Mühlen wurden größer und die kleinen konnten nicht mehr mithalten. Ende der 60er Jahre gab es sogar eine Prämie für Müller, die ihre kleinen Mühlen schlossen. Doch die Egenhoffs wollten weitermachen. In den 60er Jahren hat Willi Egenhoff die Mühle von seinem Vater übernommen.

In den 1980er Jahren kam das Höfesterben, die Mühle hatte kaum noch Kunden.

Anfang der 1990er Jahre übernahm Peter Egenhoff junior die Mühle. Peter Egenhoff baute die Futtermittelherstellung aus, 1993 eröffnete die Familie auch das Mühlen-Café, später kam der Hofladen dazu.

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