ZETEL - ZETEL/BRW - Eine Fülle von Aktivitäten bilanziert der Gemeindejugendring Zetel zum Ferienprogramm. In den Sommerferien hatten 4000 Kinder eine Vielzahl von Veranstaltungen besucht, die von den Vereinen sowie (zum kleineren Teil) von der Gemeindejugendpflege organisiert worden war. „Es ist richtig, dass die Gemeinde ein solches Programm anbietet“, sagte Bürgermeister Bernd Pauluschke. Die wachsenden Teilnehmerzahlen zeigten eine Begeisterung der Kinder, aber auch der Organisatoren, dankte er den Ehrenamtlichen aus den Vereinen und Ingo Logemann und Renke Hobbie vom Gemeindejugendring. Er freue sich, dass die Vereine auch im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Die Idee zu einem Angebot in den Ferien stamme bereits aus den 50er-Jahren, berichtete Gemeindejugendrings-Vorsitzender Ingo Logemann. Eine durchweg positive Bilanz zogen auch die beteiligten Vereine. Das Spektrum reichte von kreativ-handwerklichen Angeboten wie dem „Holz-Kaiser“ der Bahner bis zum Boßeln. „Die Kinder wollen aktiv beschäftigt werden. Die wollen sehen, was sie selbst geschaffen haben. Dahin sollte der Trend gehen“, sagte dazu Ingo Logemann.

An der Eröffnungsveranstaltung waren ebenfalls Boßeler beteiligt, an der verregneten Abschlussveranstaltung die DLRG. Die Fahrradtour der Boßeler aus Astede war ebenso ein „Renner“ wie der Tag bei der Feuerwehr oder die „offene Tür“ in der Diskothek „Mark4“. Auch die Jugendpflege selbst hatte eine Reihe von Veranstaltungen angeboten, berichtete Eva-Maria Ruta-Schwarte. Zum ersten Mal war eine Fahrt zum Heidepark Soltau dabei, die restlos ausgebucht war.

45 Kinder wollten beim Niederdeutschen Theater schnuppern: „Die Mädchen wollten geschminkt werden, die Jungs wollten sich als Pirat verkleiden.“ Weitere Angebote kamen von den Schützenvereinen aus Bohlenberge und Neuenburg, vom Tennisverein und den Sportvereinen wie TuS Zetel oder TV Neuenburg. Und auch für die Vereine hatte es sich gelohnt: „Wir hatten danach fünf Neuaufnahmen“, berichtete eine Sprecherin des Schützenvereins Neuenburg. „Eine enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahr“, bilanzierte Ingo Logemann die Zahl der Veranstaltungen.