Cloppenburg - „Ein Blick muss reichen, damit Außenstehende uns als das DRK erkennen“, erklärt uns Mario Schoinz, als er einen Einblick in seine Aufgabenbereiche beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Cloppenburg gibt.

Ein Ziel des Marketings ist es, neue Mitglieder zu gewinnen. Schoinz setzt dabei die Merkmale des Deutschen Roten Kreuzes gekonnt ein, um das DRK als Marke zu etablieren und die Präsenz in der Öffentlichkeit noch mehr zu stärken. Dafür nutzt er auch Online-Medien, wie die Homepage des DRK, Instagram und Facebook. Durch den Wiedererkennungswert soll jeder das DRK und seine verschiedenen Teilgebiete in einen Kontext bringen können.

Zu unserer Verwunderung gehören nicht nur die uns bekannten Aufgabenbereiche, wie Rettungsdienst, Erste Hilfe oder Blutspende-Aktionen, sondern eine Vielzahl weiterer Bereiche, wie Migrationsberatung, Suchdienst und Mutter-Kind-Kuren dazu. Der Suchdienst wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um Familien wieder zusammenzuführen.

Heutzutage wird der Suchdienst zum Beispiel in der Flüchtlingskrise tätig, um getrennte Flüchtlingsfamilien wieder zu vereinen.

Nach dem Vortrag von Mario Schoinz präsentiert Markus Macke, der Praxisanleiter im Rettungsdienst, die Räumlichkeiten der Rettungswache und führt ein Einsatzfahrzeug vor. Erstaunlich ist für uns, dass vier bis elf Einsätze pro Einsatzwagen am Tag vorkommen können.

Einblicke aus der Perspektive eines Patienten können wir sammeln, als wir das Innere eines Krankenwagens aus nächster Nähe inspizieren dürfen. Abschließend hatten noch einige von uns die Chance, in das Büro und somit in das direkte Arbeitsumfeld von Mario Schoinz einzutauchen, wo er die Soziale Medien für das DRK gestaltet.