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NWZonline.de Zisch

Banken: Frühzeitig den Umgang mit Geld erlernen

07.05.2020

Oldenburg „Ihr habt Geburtstag, und Oma hat euch ordentlich was in die Hand gedrückt. Was nun?“ Diese Frage stellt Maik Bitter, 39 Jahre alt und Sparkassenbetriebswirt bei der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), den Schülern der Klasse 9f der Oberschule Osternburg in Oldenburg, die so einiges über das Girokonto erfahren sollen. Gleich ausgeben oder als „Bareinzahlung“ auf das Girokonto? Das ist eine Zahlungsmöglichkeit und vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn man noch nicht weiß, was man sich von Omas Geld leisten möchte.

„Ein Girokonto ist eine gute Möglichkeit für Jugendliche, um frühzeitig den richtigen Umgang mit Geld zu lernen“, sagt Bitter. Denn man könne dieses Konto nicht überziehen kann, also kein Geld ausgeben kann, das man nicht hat. Junge Menschen lernen so mit ihrem Geld zu wirtschaften und auch mal abzuwarten, bis sie sich etwas leisten können.

Wer darf überziehen?

Um ein Girokonto eröffnen zu können, muss man 18 Jahre alt sein. Wer jünger ist, kann aber auch schon ein Konto haben: Eltern können eines für ihre Kinder einrichten. Es entstehen keine Kosten für Schüler sind, Auszubildende oder Studenten.

Während Jugendliche ihr Konto nicht überziehen dürfen, können Kunden mit regelmäßigem Einkommen einen Dispokredit erhalten. Dieser sollte nicht höher als das Dreifache des regelmäßigen Einkommens sein. Für größere Anschaffungen, zum Beispiel einen Autokauf oder eine neue Küche beziehungsweise für den Erwerb oder Bau eines Hauses können Kredite aufgenommen werden. Kredite müssen abbezahlt werden, ansonsten erhält man einen negativen Schufa-Eintrag. Das bedeutet, dass es schwieriger wird, weitere Kredite zu bekommen. Und wer glaubt, das merkt die Bank doch gar nicht, irrt sich, sagt Bitter: „Man kann keine Bank veräppeln.“ Ist Online-Banking wirklich sicher? Hier hat Herr Bitter eine ganz klare Meinung: „Der Faktor Mensch ist das Risiko. Wenn man seine Software schützt und keine Zugangsdaten über E-Mails verschickt, kann dank eines Verschlüsselungssystems nichts passieren“, erklärt Bitter. Und Omas Geld ist sicher. Die Sicherheit solle ebenfalls bei der Sparkassen-App gegeben sein, so der Sparkassenbetriebswirt.

Vieles hörten die Jugendlichen zum ersten Mal. Daher kam die Frage auf: Warum macht die LzO so wenig Werbung für Jugendliche? Man könne doch die sozialen Medien wie Facebook und Instagram nutzen – oder noch besser „den Youtuber A.B.K. engagieren“, schlug Karwan Hamo vor. Dieser Vorschlag scheint Bitter beeindruckt zu haben: „Das habe ich mir gemerkt“, sagt er. Wer weiß, vielleicht wird da ja was draus.

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