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NWZonline.de Zisch

Social Media: „Es dauert nur zwanzig Minuten“

07.05.2020

Oldenburg „Angst sollte man nicht haben“, versichert uns Gerrit Kayser, Onlinemarketing-Manager der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), bei seinem Vortrag zum Thema „Social Media“ in der LzO-Zentrale in Oldenburg.

Ob als Wecker, Recherche- oder Kommunikationsmittel: Das Smartphone spielt im Alltag eine sehr große Rolle, wie Kayser in seinem Vortrag aufzeigt. Social Media und das Internet werden aber nicht nur in der jungen, sondern auch in allen anderen Generationen genutzt. „Will jemand eine Reise buchen oder etwas über die Kreditbedingungen einer Bank erfahren – gesucht wird im Internet“, sagt Kayser.

Aber besonders die jüngere Generation wächst heute mit dem Smartphone auf und wird dadurch stark beeinflusst, was auch eine Umfrage an unserer Schule bestätigt. Von 314 befragten Schülern im Alter von zehn bis 16 Jahren nutzen 30 Prozent Instagram, 28 Prozent Snapchat und 42 Prozent andere Soziale Medien wie Twitter oder YouTube – und das täglich. Mehr als die Hälfte der Befragten werden dabei nicht kontrolliert und finden es nur teilweise schlimm, dass ihre Daten veröffentlicht werden.

Durch den großen Medienkonsum werden wir „dümmer als ein Goldfisch“, erklärt Gerrit Kayser, da unsere Aufmerksamkeitsspanne von zwölf Sekunden (2000) auf acht Sekunden (2015) gesunken ist, während die eines Goldfisches bei neun Sekunden liegt.

„Soziale Medien sind wichtig, selbst für die Sparkasse“, lernen wir außerdem von Kayser, da dies für ein modernes Image, eine größere Reichweite und somit mehr Kunden sorgt. So lautet der Slogan der LzO „Unsere Nähe bringt sie weiter“, und Kayser fügt hinzu: „Das muss auch im Internet gelten.“ Ob man sich in den Medien mit Kunden austauscht oder ihnen per Videoberatung Ratschläge gibt. Die LzO muss laut Kayser da sein, wo der Kunde ist.

Seit 2009 ist die Sparkasse in den Netzwerken vertreten, angefangen mit Twitter, gefolgt von Facebook, Instagram, Xing und YouTube. Auf der Facebookseite hat die LzO bereits 23 148 Fans und ist damit von fast 400 Sparkassen auf dem siebten Platz. Facebook ist für Unternehmen beispielsweise eine gute Möglichkeit, Werbung zu machen, wie Kayser uns zeigt. Mit den Daten der Nutzer kann nämlich genau eingestellt werden, wem welche Werbung angezeigt werden soll. Wenn zum Beispiel eine Veranstaltung der LzO in einem bestimmten Ort stattfindet, so kann den Facebook-Usern dieses Ortes speziell Werbung dafür gezeigt werden.

Allerdings darf man die Risiken und Probleme, die durch das Nutzen von Social Media entstehen können, nicht vergessen – Cybermobbing beispielsweise. Viele Jugendliche haben mit ihrem Selbstwertgefühl zu kämpfen, und dadurch entstehen immer mehr psychische Probleme. Im Internet können User anonym Kommentare hinterlassen, die andere Personen im schlimmsten Fall verletzen.

Nach einer kurzen Pause gibt uns Kayser noch viele Tipps, wie wir uns in den sozialen Medien schützen können, um Stress im Umgang mit Onlinemedien zu vermeiden.

Neben den Einstellungen zur Privatsphäre auf den verschiedenen Seiten ist ein weiterer Aspekt wichtig. „Man sollte immer vor dem Posten eines Beitrags überlegen, ob man ihn wirklich ins Internet stellen möchte“, rät Kayser.

Man wisse nie, ob man es vielleicht später bereue, eine Information preisgegeben oder ein Bild gepostet zu haben. „Aber einmal veröffentlicht, bleibt es für immer in den Tiefen des Internets“, warnt der Onlinemarketing-Experte. Sich dagegen mit seinen Privatsphäre-Einstellungen auseinanderzusetzen „dauert nur 20 Minuten“.

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