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Zisch: Da sein, wo die Welt kommuniziert

21.12.2019

Oldenburg ,,Durch einen Blick auf das Handy lassen wir uns alle ablenken“, erklärt uns der Online-Marketing-Beauftragte Gerrit Kayser von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) bei einem Vortrag in der Zentrale in Oldenburg. Täglich über 235 Blicke auf das Smartphone, 235 Mal Ablenkung.

Gerrit Kayser demonstriert der Klasse knallharte Fakten: In der Altersklasse von 14 bis 29 Jahren sind über 95 Prozent ständig online. In der Altersklasse von 50 bis 59 Jahren sind es – ob man es glaubt oder nicht – über 65 Prozent, die mehrere Stunden am Tag online aktiv sind. Betrachtet man beispielsweise die Nutzung unter anderem von YouTube, sehr beliebt und weltweit bekannt, fällt auf, dass sieben Stunden Material pro Minute veröffentlicht wird.

Viele Kanäle

Diese ganzen Informationen auf verschiedenen Social Media Plattformen kann die LzO nicht ignorieren. Auf der ganzen Welt kommunizieren die Menschen über das Internet, und deshalb müssen sich dort auch die Unternehmen präsentieren. Gerrit Kayser erzählt der Klasse, dass auch die LzO auf allen gängigen Netzwerken unterwegs ist. Die LzO bietet dort viele Dinge an, um möglichst viele Kunden zu erreichen und anzulocken. Ziel ist, dem Kunden so nah wie möglich zu sein. Man kann die LzO mittlerweile auch über E-Mail, Twitter, Facebook und sogar auf WhatsApp erreichen.

,,Für euch ist es normal, am Handy zu sein. Ihr kennt es ja auch nicht anders“, antwortet Gerrit Kayser auf die Frage, ob er es gut findet, dass Jugendliche den ganzen Tag am Handy sind. „Was damals im Wald spielen war, ist in der heutigen Generation auf Instagram unterwegs, um lustige Beiträge anzuschauen.“

Aber genau deshalb ist es dem Social-Media-Experten so wichtig, uns – der jungen Generation – klarzumachen, wie wichtig der Schutz der eigenen Privatsphäre ist. Eigene Daten können bei falschem Umgang schnell in falsche Hände geraten.

Datenschutz

Jeder hat das Recht auf den Schutz eigener Daten, doch man selbst muss auch etwas dafür tun. Cybermobbing ist in Schule und Beruf zum Thema geworden, da immer mehr Menschen auf Social Media Plattformen Nachrichten oder Veröffentlichungen von anonymen Absendern mit bloßstellenden Inhalten oder unwahren Nachrichten erhalten, die einem das Leben zur Hölle machen können.

Soziale Netzwerke verursachen häufig auch Stress, doch jede einzelne Person kann etwas dafür tun, dass es nicht mehr ganz so stressig ist. Jeder hat das Recht auf Privatsphäre, und die sozialen Netzwerke sind auch nicht immer ungefährlich, ganz im Gegenteil. Und genau deshalb sollte jeder Einzelne auf die „Einstellung“ gehen und die eigenen Seiten auf den Plattformen auf „privat“ stellen, um sich selbst und die eigenen Daten zu schützen. Genauso sollte der Nutzer nicht alles aus dem eigenen Privatleben veröffentlichen und posten, was eigentlich geheim bleiben soll.

Jeder nutzt auf irgendeine Art und Weise einzelne Plattformen, doch ist es auch wirklich so sicher? Generell unsicher ist es natürlich nicht, und genau deshalb gibt es auch Tipps zum richtigen Umgang in den Social Media, die Gerrit Kayser unserer Klasse mitteilt – zum Schutz gegen Cybermobbing: Beispielsweise soll man unangemessene Nachrichten ignorieren und die Person blockieren, auf Instagram kann man die Kommentare ausstellen. Schließlich gibt auch immer die Möglichkeit aus den Plattformen auszusteigen.

Stressfreie Netzwerke

Mit der Frage, ob Netzwerke stressfrei sind, verbringen wir den Vormittag mit Herrn Kayser. Nach seiner Präsentation und der anschließenden lebendigen Diskussionsrunde kommen wir zu dem Schluss, dass Netzwerke wahrscheinlich immer stressig bleiben werden. Unsachliche Diskussionen, wie sie in sozialen Netzwerken häufig zum Problem werden, werden sich in Zukunft ebenso wenig vermeiden lassen. Dabei sollte doch jede Meinung erlaubt sein, denn zu einem Thema gibt es immer positive wie auch negative Dinge.

Selbst entscheiden

Jeder muss selbst für sich entscheiden, ob er Social Media nutzt oder eben nicht. Und das ist gut so. Allerdings ist es aus sehr „nice“, wie Kayser sagt, dass die LzO ihren Kunden auch über Social Media die Möglichkeit geben kann, mit „der Bank ihres Vertrauens“ in Kontakt zu treten. Das kommt laut Herrn Kayser bei jüngeren und älteren Kunden gut an, und auch den Schülern unserer Klasse gefällt der neue Ansatz, uns als Kunden über Social Media anzusprechen.

Schließlich ist manchmal eine Whatsapp von unterwegs an den Kundenberater zur Terminabsprache stressfreier als zu Hause im Feierabend den PC hochzufahren, um eine Mail zu schreiben, oder zum Hörer zu greifen und erst mal in der Zentrale zu landen.

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