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Projekte an der IGS Friesland Nord: Schule macht sich für Umweltschutz stark

21.06.2021

Schortens Wer denkt, dass sich nur Greta Thunberg, nationale Regierungen oder Stadt- und Gemeinderäte für den Umweltschutz einsetzen, irrt sich gewaltig. Umweltbewusstsein und die dringende Frage nach der „Zukunft“ sind Themen, welche die Schulgemeinschaft der IGS Friesland Nord bereits seit ihrer Gründung vor über zehn Jahren regelmäßig bearbeitet.

2013, 2015, 2017 und 2019 wurde die IGS für ihr Engagement mit dem Titel „Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet. Um dies zu erreichen, wurden regelmäßig Projektthemen beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Osnabrück eingereicht (s. Infobox).

IGS Friesland Nord

Die IGS Friesland Nord in Schortens besuchen etwa 1100 Schülerinnen und Schüler. 2009 wurde die Schule gegründet und hat zwei Standorte in Schortens, Beethovenstraße und Mühlenweg.

Umweltschutz an der IGS

Den täglich anfallenden Müll trennt die Schulgemeinschaft wie selbstverständlich an den Müllstationen. Pfandflaschen werden zentral gesammelt und vom Erlös neue Bäume auf dem Schulgelände gepflanzt. Energiemanager achten auf unnötigen Strom- und Energieverbrauch in den Klassenräumen.

Außerdem wird am Kiosk weitestgehend auf Plastik verzichtet. Das Trinkwasser holen sich alle an Trinkwasserstationen. Neben vielen Projekten in der Schule, unterstützt die Schulgemeinschaft auch das Regionale Umweltzentrum in Schortens (RUZ). Unter Anleitung von Ina Rosemeyer wird jährlich das Engelmeer „entkrusselt“. Während eines Projekttages besuchen 150 Schülerinnen und Schüler das Moorgebiet und schneiden Birkensprösslinge zurück, damit die Renaturierung des Meeres gelingt und der Lebensraum der ansässigen Libellenarten nicht gefährdet wird.

Zahlreiche Projekte

Damit die Müllentsorgung verbessert wird und alles richtig getrennt werden kann, wurden die alten Mülleimer abgeschafft und neue in drei Kategorien aufgeteilte Müllbehälter installiert. An jeder Müllstation weisen neben den Farben blau, grau und gelb auch Schülerbilder auf die einzuwerfenden Stoffe hin.

Der Wegwerfgesellschaft entgegen stellt sich die Schulgemeinschaft auch mit der Repair-AG. Gemeinsam mit Mitarbeitern des RUZ werden defekte Gegenstände wieder repariert, statt diese zu entsorgen. Ein weiteres Projekt ist der Schulgarten. Dieser wurde großenteils mit Schülerinnen und Schülern im AG-Bereich gestaltet. Finden kann man hier Kräuter- und Gemüsebeete, Obstbäume, einen Teich und eine Schmetterlingswiese, welche aus 1200 Blumenzwiebeln entstanden ist. Organisiert durch die Stadt Schortens sammeln die Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs einmal jährlich im Schortenser Stadtgebiet Müll.

Umweltschule

Schulen können mit ihren unterschiedlichen Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an den meist zweijährigen Zyklen des Projekts „Nachhaltigkeitsschule“ teilnehmen. Grundlage für das Projekt ist unter anderem die Agenda 2030 mit den Nachhaltigkeitszielen, die sich unter Ziel 4 mit der Bildung befasst und in Ziel 4.7. mit Bildung für nachhaltiger Entwicklung.

Am Ende des Projektes erhalten die Schulen die Auszeichnung „Internationale Nachhaltigkeitsschule/Umweltschule in Europa“ für ihre erfolgreiche Teilnahme. Das Projekt gibt es seit 25 Jahren. Es werden derzeit mehr als 1000 Projekte zur Nachhaltigkeit umgesetzt.

Mehr Infos unter www.rlsb.de/bu/schulen/schulentwicklung/bne/umweltschule

Kaum Plastik in Mensa

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg als Umweltschule steuert unser Küchenchef Mario bei. Er und sein Team versuchen ganz auf Plastik zu verzichten. Lebensmittel am Kiosk werden in Papiertüten verpackt und die Rohstoffe in großen plastikfreien Verpackungen gekauft. Statt vieler Einzelverpackungen am Tag, können sich die Mitglieder der Schulgemeinschaft an Getränkeautomaten mit Wasser oder Saft versorgen. Regelmäßig klärt Mario neue Schulklassen über die Entsorgung von Lebensmitteln auf. Seitdem ist das Aufkommen von weggeworfenen Lebensmitteln deutlich reduziert worden. Die IGS bedankt sich bei dem Küchenchef: „Lieber Mario – wir kennen nur wenige Menschen auf der Welt, denen ihr Beruf so viel Freude bereitet wie dir. Du trägst immer aktiv zum Erfolg unserer Projekte bei – da können wir nur sagen Super Mario.“

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