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NWZonline.de Zisch

Online-Bewerbung wird immer populärer

18.12.2017

Wiefelstede /Oldenburg Der Tag der Schüler begann morgens mit einer halbstündigen Busfahrt von Wiefelstede bis an den Rand der Oldenburger Innenstadt. Es folgte die Begrüßung der Klasse durch Ausbilder Sascha Rückbrodt und Auszubildende Regina Pfeifer in der Hauptfiliale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Den weiteren Termin hielt der gelernte Bankkaufmann in einem der Schulungsräume ab. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihre Plätze ähnlich wie in einem Klassenzimmer an in U-Form aufgestellten Tischen gefunden.

Vorgetragen wurde von vorne. Der Vortrag begann mit Informationen über die LzO, danach war eine Selbstreflexion an der Tagesordnung. Die anschließende Pause wurde in der LzO eigenen Mensa mit belegten Brötchen abgehalten.

Drittel muss richtig sein

Älteste Sparkasse

1600 Mitarbeiter arbeiten in 110 Filialen bei der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO).

Die LzO ist die älteste bestehende Sparkasse der Welt, sie wurde 1786 als „Ersparungscasse“ für das Herzogtum Oldenburg gegründet.

8,8 Milliarden Euro beträgt der jährliche Umsatz der LzO.

Daraufhin führte Regina Pfeifer mit der Klasse einen simulierten Einstellungstest durch, welcher im Anschluss auch Frage für Frage durchgegangen wurde. Von einem Realschüler wird erwartet, dass ein Drittel der Fragen richtig beantwortet werden. Von einem Abiturienten wird die Hälfte verlangt.

Auch die Wiefelsteder Schüler schwitzen unter den Abgefragt wurden alle Bereiche wie zum Beispiel Mathe, Geschichte, logisches Denken und Grammatik.

Das ebenfalls simulierte Vorstellungsgespräch mit vier Freiwilligen war als Nächstes dran, dies wurde in vier Abschnitte unterteilt, die da waren: Begrüßung, die Firma stellt sich vor, der Bewerber stellt sich vor und Stärken und Schwächen.

Rückbrodt und die Auszubildende stellten sich auch bereitwillig und geduldig all den neugierigen Fragen der Schüler.

Die Sparkasse nimmt seit dem Jahr 2011/12 ausschließlich Online-Bewerbungen entgegen. Bewerbungsmappen werden zurückgeschickt. Der Vorteil liegt darin, dass die Formulare der Bewerbung im Internet leichter durchgegangen werden können. Durch den reduzierten Papierverbrauch wird auch die Umwelt geschont, die Bewerber erhalten schneller eine Rückmeldung und auch Geld wird gespart, da Versandgebühren wegfallen.

Auch das Bewerbungsformular hatte die Klasse sich bei dem Termin angesehen, dieses ist auf der Internetseite zu finden und besteht aus vielen persönlichen Fragen, Zeugnisse werden in die Formulare eingescannt.

Die LzO nimmt jährlich 30 bis 40 Bewerber von 700 an und bildet sie zu Bankkaufmänner und Bankkauffrauen aus. Die Ausbildung ist in der Regel drei Jahre lang und umfasst sowohl Berufsschule als auch praktischen Unterricht in den Filialen. Die Ausbildungsvergütung reicht von 968,20 bis 1077,59 Euro und auch Prämien und Weihnachtsgeld kommen dazu.

Auch Programme wie die Azubifiliale, ein Austausch für ausgewählte Auszubildende und eine Woche Sozialdienst, gehören zum Ausbildungsprogramm.

Jede Bewerbung, die an der LzO gesendet wird, bekommt auch eine Rückmeldung. Die Schüler erhielten auch hilfreiche Tipps für eine Bewerbung wie zum Beispiel: Das man bei einer Online Bewerbung auf Tippfehler achten sollte und die E-Mail soll seriös sein. Was auch überhaupt nicht gehe, seien falsche Angaben, spätestens beim Bewerbungsgespräch fliege das auf und sei ein Ausschlusskriterium.

Vorbereitung das A und O

Wenn man dann eine Zusage zum Bewerbungsgespräch bekommen sollte, sollte man sich auf das Gespräch vorbereiten. Auch hier gab Rückbrodt hilfreiche Tipps. Die mentale Vorbereitung sei wichtig, so wie das Erscheinungsbild. Auch sollte man sich Gedanken machen, welche Fragen kommen könnten und was wichtig zu wissen ist.

Wenn dann auch das Gespräch gut liefe, wird man schnell von den Ausbildern informiert und man erfährt, ob man einen Ausbildungsplatz bekommt.

Die Schüler selbst sagen, dass ihnen der Tag viel Spaß gemacht hat und sie viel dazu gelernt haben. Es sollten sich ihrer Meinung nach mehr Schulen und Firmen zusammen tun, um alle Schülerinnen und Schüler besser auf ihre Zukunft vorzubereiten. Theoretischer Unterricht reicht oft nicht, damit sich Schüler einfacher ein realistisches Bild machen können.

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