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Laster umgekippt – Sperrung der A1
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Unfall Bei Vechta
Laster umgekippt – Sperrung der A1

NWZonline.de Region

Zurück nach 16 000 Seemeilen

21.05.2014

Wilhelmshaven Knallrot leuchten die vier Herzballons und das weiße „Willkommen“-Transparent vor dem blauen Himmel über dem Stützpunkt. Christina und Falko Thiele aus der Nähe von Neumünster sind schon um 4 Uhr in der Früh losgefahren, um ihren Sohn Mark pünktlich in Empfang zu nehmen. Der fährt seit 2013 auf der „Frankfurt am Main“ und ist diesmal dreieinhalb Monate lang mit dem Schiff unterwegs gewesen.

In dieser Zeit hat der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ rund 16 000 Seemeilen, also etwa 30 000 Kilometer, zurückgelegt. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Oliver Winkle (44) nahm das 20 000-Tonnen-Schiff gemeinsam mit anderen Marineeinheiten am Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) 2014 teil.

Multinationale Manöver

Der Verband beteiligte sich in den vergangenen Monaten an mehreren multinationalen Manövern in der Nord- und Ostsee, im Golf von Guinea und im Ostatlantik. Schiff und Besatzung besuchten zwischendurch unter anderem Häfen in Norwegen, Irland, Spanien, Senegal, Ghana, Nigeria, Portugal, Dänemark, Finnland und Schweden.

Im Rahmen des abschließenden Manövers „Jawtex“ besuchte vergangene Woche noch der stellvertretende Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, das Schiff.

Wie die anderen Einheiten des Einsatz- und Ausbildungsverbandes hat auch die „Frankfurt“ in drei Törns Offizieranwärter der Marine an Bord gehabt. Die künftigen Offiziere sollen im Rahmen des Praktikums die Organisation und den Alltag an Bord eines Kriegsschiffes intensiv kennenlernen. Sie sollen dabei einen realistischen Eindruck von ihrem zukünftigen Berufsfeld und der Seefahrt erhalten.

„Wir hatten als Besatzung Zeit und Gelegenheit, uns und die Offizieranwärter im Bereich der Ausbildung erheblich voranzubringen, so dass wir auch im Falle einer Aktivierung im Rahmen der maritimen Einsatzreserve unseren Auftrag hätten erfüllen können“, zog Kommandant Oliver Winkle Bilanz. „Meine Besatzung hat sich über dreieinhalb Monate engagiert, flexibel und tadellos verhalten“, ergänzte er stolz.

„Nach dem Anteil, den wir tun durften, nämlich zur See zu fahren, kommt nun der Anteil, den wir tun müssen – das Schiff für die Depotinstandsetzung vorzubereiten.“ Diese Phase vor der planmäßigen Werftliegezeit beginnt für die „Frankfurt am Main“ gleich in der kommenden Woche.

Willkommen mit Musik

Das Einlaufen am Dienstag in den Heimathafen zog sich wegen des Schleusens vor dem Festmachen an der Instandsetzungspier in die Länge. So sorgte das Familienbetreuungszentrum in bewährter Weise für das leibliche Wohl der wartenden Angehörigen und Freunde.

Die musikalischen Willkommensgrüße spielte ein gut aufgelegtes Polizeiorchester Niedersachsen aus Hannover. Die Musiker begeisterten mit ihrem breitgefächerten Repertoire von spanischen Klängen bis zum Wilhelmshaven-Marsch.

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