Bremen - Die nächste Baustelle auf der A 1: Zwischen dem Bremer Kreuz und der Abfahrt Mahndorf/Uphusen wird die Brücke über die Bahngleise sowie den Geh- und Radweg „ertüchtigt“, wie es so schön offiziell-technisch heißt. Beginn der Arbeiten ist an diesem Samstag um 9 Uhr. Ärgerlich, aber „dringend notwendig“, wie Martin Stellmann vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) erklärt.
Nach der Rechnungsrichtlinie des Bundes werden alle älteren Brücken nachgerechnet – „seit Jahren“, so Stellmann. Allein in Bremen sind das mehr als 600, die das ASV verwaltet. Die Bauwerke mit dem meisten Verkehr werden zuerst überprüft, die Stephanibrücke zum Beispiel, und eben auch die Brücke „In den Ellern“.
Zunächst sollen bis 27. Mai vorbereitende Arbeiten für die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten ausgeführt werden. Dazu werden die linken Fahrstreifen gesperrt. Danach beginnen die eigentlichen Brückenarbeiten. Dazu werden wechselweise Fahrstreifen gesperrt. Zwei Fahrstreifen je Richtung bleiben erhalten. Begonnen wird mit der Fahrtrichtung Osnabrück, anschließend wird die Brücke in Fahrtrichtung Hamburg saniert. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro, die der Bund bezahlt. Nach den bisherigen Planungen soll die Baumaßnahme bis Oktober dauern.
