WILHELMSHAVEN - Die Region Jade (Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch und Ammerland) der Oldenburgischen Landesbank (OLB) hat im Geschäftsjahr 2010 maßgeblich zum Ergebnis des Konzerns beigetragen. Die OLB erwirtschaftete ein Plus von fast 60 Prozent beim Jahresüberschuss von 52,5 Mio. Euro. Mit einer Bilanzsumme von 13 Mrd. Euro ist die OLB nach wie vor größte private Regionalbank in Deutschland.
Das berichteten am Donnerstag die Mitglieder der Geschäftsleitung, Diedrich Kück und Marc Arkenau, die als Doppelspitze seit vier Jahren für die Region Jade mit ihren 19 Filialen Verantwortung tragen. Hier steigerte die OLB ihre operativen Erträge gegenüber 2009 um 14 Prozent auf 25 Mio. Euro. 129 Mitarbeiter und 25 Auszubildende betreuen rund 40?000 private (ein Plus von 1600) und 2000 (plus 100) Firmenkunden.
Im Firmenkundengeschäft mit Schwerpunkt mittelständische Unternehmen konnte die OLB das Kreditvolumen um 35 Mio. Euro auf 335 Mio. Euro steigern. „Das Mehr holen wir vor allem aus den erneuerbaren Energien: Wind, Fotovoltaik, Biogas“, erläuterte Diedrich Kück.
„Gewisse Zurückhaltung“ sei nach den Worten von Marc Arkenau noch im Wertpapieranlagegeschäft spürbar. „Die Leute haben sich mit niedrigen Zinssätzen begnügt, weil sie Sicherheit vorgezogen haben.“ Als „Ankerprodukt“ erwies sich die Baufinanzierung. Dieser Geschäftsbereich wuchs kräftig von 295 Mio. Euro auf 319 Mio. Euro. In Varel war dabei ein überdurchschnittlich gutes Baufinanzierungsgeschäft zu erzielen, ebenso in Wilhelmshaven.
Ins Jahr 2011 sei man „gut gestartet“, sagte Arkenau. Man sei optimistisch, den Erfolgskurs der vergangenen vier Jahre fortsetzen zu können.
Das Firmenkunden-Geschäft sei gekennzeichnet von starker Solidität, erklärte Kück. Auf dem soliden Fundament aufbauend erwarte man ähnlich gute Ergebnisse wie im vergangenen Jahr.
