OLDENBURG - Der Hochschulstandort Oldenburg stand am Mittwochabend in Hannover bei der Verleihung der Wissenschaftspreise 2011 des Landes im Mittelpunkt: Die mit jeweils 25 000 Euro dotierten Hauptpreise gingen an Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (Uni Oldenburg) und an Prof. Dr. Thomas Luhmann von der Jade Hochschule. Doch es gab noch weiteren Grund zur Freude: Svenja Hilck von der Uni Oldenburg erhielt einen von sieben Preisen (1500 Euro) für „hervorragende Studierende“.

„Mit dem Namen Kollmeier ist die Hörforschung an der Universität Oldenburg und in Niedersachsen fest verbunden. Er ist als herausragender Wissenschaftler national und international anerkannt. Dank seiner Initiativen zählt die Hörforschung in Oldenburg mittlerweile zur Spitzengruppe in der Forschungslandschaft“, betonte Wissenschaftsminister Prof. Johanna Wanka.

Sie lobte dabei auch Kollmeiers Einsatz als Mit-Initiator und Mit-Entwickler des Studiengangs Medizin für die European Medical School (EMS) in Kooperation mit der medizinischen Fakultät der Rijksuniversität Groningen (Niederlande), der zum Wintersemester 2012/2013 beginnt.

Thomas Luhmann von der Jade Hochschule (Oldenburg, Elsfleth, Wilhelmshaven) erhielt ebenfalls den Wissenschaftspreis. Wissenschaftsministerin Wanka: „Als Lehrender und Forschender im Bereich der Photogrammetrie und Fernerkundung haben Sie maßgeblich zur Entwicklung dieses Schwerpunktes an der Jade Hochschule und damit deutlich sichtbar zur Profilbildung Ihrer Hochschule beigetragen.“ Mit Luhmanns Namen sind unter anderem die Oldenburger 3D-Tage verbunden.


Mit dem Wissenschaftspreis werden Hochschulprofessoren ausgezeichnet, die neben exzellenten Leistungen in Forschung und Lehre wesentliche Beiträge zur Hochschulentwicklung und im Rahmen des Bologna-Prozesses erbracht haben. „Wir haben sehr gute Wissenschaftler. Forschung und Wissenschaft laufen in Niedersachsen auf Hochtouren. Die Auszeichnung würdigt besondere Leistungsträger“, so die Ministerin.