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Ehrung für Löningerin Dr. Hildegard Schnetkamp Verdienstkreuz soll für andere Ansporn sein, „Gutes zu tun“

Dr. Hildegard Schnetkamp erhielt für ihr langjähriges Engagement für die Kultur im Oldenburger Land das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens. Landrat Johann Wimberg überreichte die Auszeichnung während einer Feierstunde im Cloppenburger Kreishaus.

Dr. Hildegard Schnetkamp erhielt für ihr langjähriges Engagement für die Kultur im Oldenburger Land das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens. Landrat Johann Wimberg überreichte die Auszeichnung während einer Feierstunde im Cloppenburger Kreishaus.

Sascha Sebastian Rühl

Cloppenburg/Löningen - Das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ist nun an die erfolgreiche Unternehmerin und Unterstützerin der Kultur Dr. Hildegard Schnetkamp verliehen worden. Das teilt der Landkreis nach einer Feierstunde mit. Landrat Johann Wimberg erklärte in einer Laudatio, „es ist mir eine Ehre und eine große Freude, Sie und einen kleinen Kreis heute hier im Kreishaus zu dieser Ehrung begrüßen zu dürfen“. Wimberg dankte der Löningerin für die jahrzehntelangen Bemühungen in vielen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen. „Sie schaffen, Sie machen und wollen dafür keine große Anerkennung“, sagte Wimberg.

Schne-Frost gegründet

„Dank der Leistungen, die Sie zusammen mit Ihrem Mann und auch der nächsten Generation erbrachten, haben mehrere hundert Menschen in Löningen seit vielen Jahren Lohn und Brot. Ihre Leistungen in der Geschäftswelt, Ihr oft erwähnter Weitblick und Ihre Pionierleistung im Lebensmittelbereich stehen außer Frage“, betonte Wimberg gegenüber der Mitgründerin der Löninger Schne-Frost Unternehmensgruppe und späteren Mitgründerin der Dr. Schnetkamp Nahrungsmittel GmbH. Aber für ein Verdienstkreuz am Bande seien diese Verdienste nicht entscheidend.

Die Ehrung bekomme die 91-Jährige vor allem für ihre vielen ehrenamtlichen und unterstützenden Tätigkeiten. Und davon gab und gibt es eine ganze Menge, denn Dr. Hildegard Schnetkamp war, wie Landrat Johann Wimberg aufzählte, Teil des Hochschulrats der Uni Vechta, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands, Beiratsmitglied der Industrie- und Handelskammer Oldenburg sowie Vorstand der „Bischof Tenhumberg Stiftung“, die sich um die Unterstützung von Frauen kümmert, die nach einer Schwangerschaft in finanzielle Not geraten sind. Als Kuratoriumsvorsitzende der Arthena Foundation habe sich Dr. Schnetkamp mit großem Einsatz um die Förderung zeitgenössischer Kunst gekümmert. Schließlich habe sie mit der „Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung“ eine eigene Stiftung auf den Weg gebracht, die sich der Förderung kultureller Projekte in der Region angenommen habe.

Auch in Corona aktiv

So habe die Schnetkamp Stiftung im Jahr 2017 auch die Gründung des Jugendsymphonieorchesters Oldenburger Münsterland (Jusom) unterstützt und weiter gefördert. Darüber hinaus bietet die Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung kostenlosen Gitarrenunterricht für Pädagogen in Kindergärten und Grundschulen an. In der Zeit der Corona-Pandemie legt die Stiftung besonderen Wert darauf, dass der Unterricht von freischaffenden Künstlern übernommen wird, um diese finanziell zu unterstützen.

Dr. Hildegard Schnetkamp dankte Landrat Wimberg für seine Laudatio und auch dem Ministerpräsidenten „für diese große Auszeichnung, die ich mit Freuden annehme. Ich nehme sie auch stellvertretend für die an, die bei dieser Stiftung mitgewirkt haben. Sie soll ein Ansporn sein für andere, etwas Gutes zu tun, für die Kinder und Jugendlichen im Oldenburger Land“. Sie wolle einiges Gutes zurückgeben und weitermachen.

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