Rastede - Die AWo möchte die Wohnanlage am Mühlenhof in Rastede weiter für Besucher öffnen. Das sagte Einrichtungsleiter Fritz Schröder (54) am Dienstag im Gespräch mit der NWZ . Am Montag hatte er die Mitglieder des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses durch das Haus geführt, das vielen noch als Kleeblattklinik bekannt ist. Es hatte fünf Jahre lang leer gestanden, bevor die AWo Anfang 2011 eine Wohnanlage für Menschen mit seelischen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen eröffnete.

59 Plätze bietet die Einrichtung, die derzeit voll belegt ist, sagte Schröder, der seit Juli 2012 Leiter des Hauses ist. „Wir wollen die Öffentlichkeit ins Haus holen und zeigen, dass hier ganz normales Leben stattfindet.“ Den Bewohnern soll auf diese Weise verdeutlicht werden, dass sie Bestandteil der Gemeinde Ras­tede sind.

Passend zu diesem inklusiven Gedanken geht es beim nächsten Termin in der Vortragsreihe zur seelischen Gesundheit ebenfalls um das Thema Inklusion. Jan Kalkmann wird dazu am Donnerstag, 28. Februar, ab 19 Uhr in der Einrichtung referieren.

Schröder sei zudem im Gespräch mit einer Künstlerin, die Bilder in der Anlage ausstellen möchte, um so weitere Besucher ins Haus zu holen.