Eigentlich wirkt er mehr im Verborgenen, von Beteiligungen an Kunstaktionen abgesehen. Doch jetzt ist es nicht zu übersehen: Dieter Suhr aus Rastede ist der „Leonardo da Vinci aus Südbäke“. Nachbarn und Freunde in jenem Rasteder Ortsteil im Moor haben ihm anlässlich seines 70. Geburtstages eine unübersehbare Installation aufs Grundstück gestellt. Den Titel hatte Suhr einmal von einem Kunstkenner erhalten – nachdem Studienfreunde ihn schon früher zum „Ritter der mechanischen Künste“ geschlagen hatten. Suhr baut die verschiedensten Projekte – kunstvolle Maschinen, die ebenso skurril wie originell sind, die aber vor allem auch zu etwas nütze sind, nämlich zum Nachdenken.