Große Freude in der Zwischenahner Reha-Klinik am Meer: Die Einrichtung erhielt – als einzige in Niedersachsen – das EMAS-Zertifikat. EMAS steht für „EU Eco-Management and Audit Scheme“ und ist das Gütesiegel der Europäischen Union für nachhaltiges Umweltmanagement.
Im Mai hatte sich das Reha-Zentrum am Meer durch unabhängige Umweltgutachter prüfen lassen. Zwischenahns Kurdirektor Peter Schulze konnte jetzt das Zertifikat von Björn Schaeper, Geschäftsführer für Wirtschaftspolitik, Innovation, Energie und Umwelt bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), entgegen nehmen. „Mit der Umsetzung dieses Umweltmanagement-Systems geht eine Organisation eine freiwillige Selbstverpflichtung ein, die in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausreicht“, so Schaeper. „Sie können daher zu Recht stolz auf die gemeinsame Leistung sein“. Das aktive Umweltmanagement gehöre zu den Grundpfeilern der Philosophie im Reha-Zentrum am Meer, so Schulze. Man stelle sich damit der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und bekenne sich zum Umweltschutz. „Dass wir damit die Nase vorn haben und jetzt als einzige Klinik in Niedersachsen zertifiziert wurden, freut uns natürlich ganz besonders.“
Mit dem Umweltmanagement-System nach EMAS würden, so Ulrich Hegermann, Kaufmännischer Direktor des Reha-Zentrums am Meer, technische Betriebsabläufe im Reha-Zentrum strukturiert und effizient organisiert. Durch gesteuerte Umweltschutzprozesse und eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltmanagements würden Ressourcen geschont und die Belastung der Umwelt verringert. Die Energie- und Bewirtschaftungskosten würden gesenkt, Preiserhöhungen besser aufgefangen.
Erfolgreich verlief in der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen ein betriebsinterner Blutspendetermin. 142 Frauen und Männer beteiligten sich, darunter auch 66 Erstspender. Gleichzeitig fand auch eine Stammzellentypisierung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei statt. Dabei wurden 48 Typisierungen gezählt. Künftig sollen solche Betriebsblutspenden öfter angeboten werden.
Die Eröffnungsfeier des neuen Gartencenters Blumen-Ostmann in Bad Zwischenahn war nicht nur ein Erfolg für die Inhaber Elvira und Rainer Ostmann, sondern auch für die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Zwischenahn und dem Kinderschutzbund Ammerland. Beide Vereine erhielten jetzt einen Scheck über jeweils 1250 Euro. Ende April wurde das neue Gartencenter eröffnet. Statt Geschenke mitzubringen, wurden die Gäste gebeten, Geld für den guten Zweck zu spenden. Die Summe wurde von dem Inhaber-Ehepaar noch aufgestockt.
Über die Spende freute sich DLRG-Vorsitzender Ralf Zimmermann, der das Geld für die Ergänzung der Wetterschutzkleidung der DLRG-Helfer einsetzen möchte. Der Kinderschutzbund Ammerland, so Vorstandsmitglied Peter Schulze, werde die Summe in den Bau eines neuen Kinderhauses in Westerstede einfließen lassen.
