Rastede - Mit Erstaunen hat die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Rastede den Antrag der SPD-Fraktion vom 12. April zur Kenntnis genommen, in dem sich die SPD dafür ausspricht, der Grundschule Kleibrok einen größeren Teil des ehemaligen Sportplatzes Kleibrok dauerhaft zuzuschlagen und bei der Freiflächen- und Schulhofplanung mit einzubeziehen.
Gerade vor dem Hintergrund, dass die Ganztagsschule künftig dreizügig geführt wird, sei eine zukunftsweisende Schulhof- und Freiflächengestaltung unumgänglich, wobei aus Sicht der CDU-Fraktion auch das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen berücksichtigt werden müsste, so CDU-Schulausschussmitglied Alexander von Essen.
„Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschule Kleibrok ausreichend Spiel- und Sportmöglichkeiten zur Verfügung haben“, erläutert CDU-Ratsherr Wolfgang Salhofen. Bereits beim Grundsatzbeschluss über die Zukunft des ehemaligen Sportplatzgeländes hätten sich seinerzeit die Ausschussmitglieder dafür ausgesprochen, gemeinsam mit der Schule die zukünftige Ausgestaltung der Freisportfläche zu planen.
Gleichzeitig steht die CDU-Fraktion aber auch dazu, dass ein Teil der Sportplatzfläche mittelfristig zur Refinanzierung der Sportanlage am Köttersweg eingesetzt wird.
Wie dies erfolgen kann, ist derzeit noch offen und aktuell besteht auch kein Handlungsdruck, da bis mindestens Ende 2017 die Hälfte des Platzes noch mit Wohncontainern belegt ist. Danach seien vielfältige Möglichkeiten der Nutzung denkbar. „Es gibt neben der normalen Einfamilienhausbebauung viele intelligente Nutzungsmöglichkeiten, die von der Ausdehnung als Standort für die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zum Bau von Mehrgenerationenhäusern reichen können“, erklärt Kai Küpperbusch, ebenfalls CDU- Mitglied im Schulausschuss.
