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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL pirscht sich ganz nah heran

05.11.2018

Wildeshausen In den Schlussminuten des Spitzenspiels der Fußball-Bezirksliga musste VfL Wildeshausens Trainer Marcel Bragula beim Taktieren ganz genau aufpassen: Fünf seiner Akteure waren bis zur 70. Minute mit Gelb verwarnt worden. „Das sind für Wildeshauser Verhältnisse ungewöhnlich viele Gelbe Karten“, sagte Bragula nach dem Abpfiff. Die Freude über den 3:2 (1:0)-Sieg gegen Klassenprimus TuS Obenstrohe überwog verständlicherweise beim VfL-Coach.

„Insgesamt ist der Sieg für uns verdient“, hielt Bragula fest: „Ich glaube schon, dass wir das eine Tor besser waren.“ Genau so wie der Sieg, sorgte auch der beendete Elfmeter-Fluch (drei Strafstöße hatte der VfL diese Saison schon verschossen) für Erleichterung. Beim Stand von 2:1 hatte sich Sascha Görke der Aufgabe angenommen und den Ball zum zwischenzeitlichen 3:1 (85.) versenkt.

In einer von Taktik geprägten ersten Hälfte feuerten die Gastgeber vor über 400 Zuschauern zwar mehr Torschüsse ab, aber auch Obenstrohe sorgte bis zum VfL-Strafraum mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder für Gefahr. Allerdings gelang dem TuS bis zum Seitenwechsel nur ein gefährlicher Torschuss durch Tjard Peters (41. Minute), den der Wildeshauser Schlussmann Sebastian Pundsack übers Tor lenkte. Einen erheblichen Beitrag dazu, dass der Zweitplatzierte 90 Minuten hinten sicher stand, leistete auch Alexander Kupka: „Er ist der Man of the Match“, lobte Bragula.

Auf der anderen Seite sah Obenstrohes Torwart Phillip-Lukas Zuchgang nicht gut aus, als er in der 20. Minute einen ungefährlichen Freistoß von Lukas Schneider aus über 35 Metern aus seinen Armen an die Brust und von dort ins Tor springen ließ – 1:0 VfL.

Die rot-weißen Wildeshauser profitierten nach der Pause wieder von einem individuellen Fehler: Eine Flanke von Kevin Kari hätten die Friesländer locker klären können. Der Ball rutschte einem TuS-Verteidiger aber über den Schlappen. Der anlaufende Sascha Görke war dann einen Tick schneller als sein Gegenspieler und vollendete zum 2:0 (55. Minute).

Ab da mussten die Gäste alles riskieren, um noch einmal zurückzukommen. Das zwang Bragulas Elf zu so manchem taktischen Foul. Zwischen dem 2:0 und der 70. Minute kassierte der VfL viermal Gelb. Andererseits gab das Wildeshausen Platz zum Kontern. Einen Schnellangriff setzte Görke an den Pfosten (75.). Nur eine Minute später kam Pundsack auf der anderen Seite gegen Obenstrohes Kai Schröder zu spät und verursachte einen Foulelfmeter, den Gerrit Kersting sicher verwandelte.

So nahm das hart umkämpfte Spitzenspiel in den letzten Minuten noch einmal an Fahrt auf. Bei einem VfL-Freistoß hielt ein Obenstroher zum Schutz den Arm vors Gesicht, das mit einem verwandelten Handelfmeter durch Görke zum 3:1 (85.) bestraft wurde. Außer dem 2:3 durch einen satten Schuss von Oke Michelsen (87.) wurde es vor Pundsacks Gehäuse jedoch nicht weiter brenzlig.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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