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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Lob und Respekt vor Derby

20.10.2018

Wildeshausen /Stenum Besonders freut man sich in Stenum auf das Landkreisderby in der Fußball-Bezirksliga: „Das haben wir uns richtig erarbeitet und auch ersehnt“, blickt VfL Stenums Trainer Thomas Baake voller Vorfreude auf das Nachbarschaftsduell mit dem VfL Wildeshausen am Sonntag (15 Uhr) im Krandel. Baakes Team reist als Tabellendritter zum Zweitplatzierten. „Trotz der Euphorie dürfen wir aber auch nicht überdrehen“, warnt der Stenumer.

Bekannt ist auch, dass sich die Trainerkollegen Baake und sein Gegenüber Marcel Bragula kennen und schätzen. „Ich wollte Marcel erst anrufen, ob er mit derselben Aufstellung spielt wie letzte Woche in Heidmühle“, scherzt Stenum-Coach Baake, der sich von Bragula in der Vergangenheit schon so machen Tipp zu einem Gegner geholt hat – umgekehrt aber auch.

Angesichts der 29 Akteure, die Baake diese Saison schon hat spielen lassen, gestaltet sich für Wildeshausens Trainer die Gegneranalyse etwas schwerer als sonst. „Stenum hat eine gute Spielanlage und wenig Schwachpunkte“, lobt Bragula. Am Ende entscheide die Tagesform. Immerhin konnte er sich den Kontrahent zweimal vorher ansehen.

Derweil guckt Bragula „etwas neidisch“ auf die Stenumer Nachwuchsabteilung: „Da haben sie die Nase vorn. Das ist aller Ehren wert.“ Gerade in der A-Jugend seien zwei, drei Rohdiamanten dabei.

Das Lob nimmt Thomas Baake gern entgegen („Das ist schön zu hören.“), die Favoritenrolle schiebt er aber nach Wildeshausen. „Die Wildeshauser haben Spieler mit Erfahrung in Spitzenspielen“, argumentiert der Coach des Drittplatzierten: „Aber wir haben Lust auf so ein Spiel und gehen mit breiter Brust hinein.“ Seine Elf wolle nicht nur abwartend agieren, sondern auch Akzente setzen.

Aber auch Baake hegt große Sympathien für die Kreisstädter: „Die Vereinsstrukturen ähneln sich sehr.“ Sowohl Stenum als auch Wildeshausen ist mit seinen A- bis C-Junioren wie die Männer im Bezirk vertreten. „Beide Vereine wollen mit jungen Spielern was erreichen“, erklärt Stenums Trainer.

Ein Vorteil für den VfL Wildeshausen könnte das Heimrecht werden. In vier Partien ließen Bragulas Kicker noch keinen Zähler liegen und erzielten 14 Tore. Die drei Saisonniederlagen fing sich der VfL Stenum allesamt auf fremden Plätzen. Zuletzt kam Stenum mit der Rolle des Gastes allerdings besser zurecht und nahm beim SV Wilhelmshaven (2:1) und bei Frisia Wilhelmshaven (2:2) vier Zähler mit.

Obwohl beide Mannschaften am vorigen Wochenende zu Null gewannen – Stenum 3:0 gegen Wiefelstede, Wildeshausen 2:0 in Heidmühle – bemängelten die Verantwortlichen in den jeweiligen Lagern das Auslassen von Torchancen. Das könnte sich dieses Mal rächen, denn in diesem Spitzenspiel könnte schon ein Treffer den Unterschied ausmachen.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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