Ahlhorn - Auf dem richtigen Kurs in Richtung deutscher Meisterschaft vor heimischer Kulisse befinden sich die Faustballerinnen und Faustballer des Ahlhorner SV. Die männliche Vertretung von Trainer Thomas Neuefeind startet an diesem Sonnabend um 16 Uhr in die Bundesliga-Rückrunde mit der Partie beim MTV Hammah. Die Hinrunde beendeten die Ahlhorner als Tabellendritter – kurioserweise mit dem Hinspiel gegen Hammah vor einer Woche, das in einen wahren Krimi ausartete und mit einer unglücklichen 4:5-Niederlage für den ASV endete.
„Die Spieler waren nach der Niederlage schon etwas geknickt. Wir waren in den spielentscheidenden Situationen nicht konsequent genug. Doch nun sind wir heiß darauf, uns zu revanchieren“, schwört Neuefeind seine Mannschaft auf das Rückspiel ein. Mit Tim Albrecht kehrt der etablierte Zuspieler aller Voraussicht nach in die Mannschaft zurück. „Er scheint seine Knöchelverletzung überwunden zu haben. Doch unter der Woche haben wir ihn noch geschont“, berichtet der ASV-Coach. Auch für den am Knie verletzten Nils-Christoffer Carl sei ein Einsatz wahrscheinlich.
„Der Hammaher Angriff ist eine Klasse für sich“, so Neuefeind. Mit Björn Hoff habe der Ligavierte einen gefährlichen Angabenspieler mit einer sehr guten Übersicht. Auch Rückschläger Jan Heitmann sei mit seiner Schlaghärte zu beachten. „Unsere Angaben werden ganz entscheidend sein, damit wir das Aufbauspiel des Gegners nicht zur Entfaltung lassen kommen“, erklärt der ASV-Trainer.
Am Sonntag treffen die Ahlhorner dann in Hagenah um 11 Uhr auf den TSV. „Die Punkte müssen her“, fordert Neuefeind einen Sieg seiner Truppe gegen den Tabellensiebten. Dennoch dürfe man den Aufsteiger der Vorsaison nicht unterschätzen, da dieser bereits im Hinspiel die Sätze durchaus eng gestalten und einen Durchgang sogar gewinnen konnte. „Sie haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, warnt der ASV-Trainer.
Derweil treten die Ahlhorner Faustballerinnen zum Rückrundenbeginn am Sonntag um 11 Uhr beim Tabellensiebten Leichlinger TV an. Anschließend kommt es zum Duell mit Schlusslicht SV Düdenbüttel. Nach den zwei deutlichen 3:0-Erfolgen der zweitplatzierten Ahlhornerinnen in der Hinrunde erwartet ASV-Trainerin Edda Meiners erneut die volle Punktausbeute. „Beide Teams sind mannschaftlich sehr geschlossen. Wir dürfen sie nicht unterschätzen, müssen konzentriert ins Spiel gehen“, warnt Meiners dennoch. Mit Schlagfrau Nadine Ziesing habe sich der Aufsteiger aus Leichlingen zudem gut verstärkt.
Die Ahlhornerinnen bangen noch um den Einsatz von Schlagfrau Celina Minx, die mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Ansonsten sind alle Spielerinnen an Bord.
