Ahlhorn/Brettorf - Die beiden Faustball-Bundesligisten TV Brettorf und Ahlhorner SV haben am letzten Spieltag der 1. Bundesliga Nord noch einmal Selbstvertrauen für die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen gesammelt. Beide Teams schlugen am Wochenende den bereits abgestiegenen MTV Hammah.

TV Brettorf – MTV Hammah 5:0 (11:7, 15:14, 11:9, 11:3, 11:4). Im Duell am Freitagabend zeigte Hammah besonders in den ersten drei Sätzen, was mit einem über die gesamte Saison spielenden Jan Heitmann möglich gewesen wäre. Mit seinen wuchtigen Schlägen stellte er Brettorf häufig vor Probleme.

„Unser Zuspiel war dadurch katastrophal“, erklärte TVB-Trainer Ralf Kreye. Besonders im zweiten Satz ließ der Gastgeber die Zügel schleifen. Am Ende gewann seine Mannschaft die Sätze knapp. „Bei der DM in Schweinfurt müssen wir uns auf jeden Fall besser präsentieren“, sagt Kreye. Doch in der Vorbereitung auf das Highlight am 23. und 24. August müssen die Brettorfer auf ihren Coach verzichten. Kreye weilt im Urlaub, sieht das Team erst am DM-Wochenende. Seinen Jungs hat er daher einige Hausaufgaben gegeben. „Im Quali-Spiel gegen Unterhaugstett heißt es schließlich siegen oder fliegen“, sagt Kreye.

Ahlhorner SV – MTV Hammah 5:1 (11:5, 11:9, 10:12, 11:5, 11:6, 11:6). Deutlich zufriedener klang Ahlhorns Trainer Thomas Neuefeind nach dem letzten Härtetest. „Die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen“, erklärte er. Ahlhorn begann mit einer neuformierten Abwehrreihe. Karsten Bilger spielte hinten links, Sören Dahms hinten rechts. Dazu vertrat Mats Albrecht seinen verletzten Bruder Tim in der Mitte. Einzig der dritte Satz ging an Hammah, die eine Ahlhorner Führung mit fünf Punkten in Folge noch drehten. Ansonsten bestimmte Ahlhorn mit einem gut aufgelegten Christoph Johannes die Partie standesgemäß.

Um bei der DM in Topform zu sein, wird beim ASV in den kommenden Tagen das Trainingspensum erhöht. Neuefeind: „Es gilt noch einige Fehler abzustellen und einige Laufwege zu verinnerlichen.“