CLOPPENBURG - Die Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes aus den vier Cloppenburger Gemeindeteilen St. Andreas, St. Augustinus, St. Bernhard und St. Josef verkaufen an diesem Sonnabend und Sonntag jeweils vor und nach den Heiligen Messen selbst gebackene Plätzchen. Der Erlös ist für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan bestimmt.

Im Frühjahr hatten sich die Frauen bereits mit einem Blumenverkauf zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti engagiert. Auch diesmal stellen die Verantwortlichen das Geld den Salesianern Don Boscos zur Verfügung, die in Calhorn eine Niederlassung haben. Die Salesianer Don Boscos unterhalten auch in Pakistan Bildungseinrichtungen für die Jugend. Diese Einrichtungen sind glücklicherweise nicht von den Wassermassen betroffen. Dennoch kennen die salesianischen Mitarbeiter Land und Leute sehr genau. Momentan sind sie damit beschäftigt, Kleidung und Lebensmittel zu verteilen. Sie tun dies von ihren Stützpunkten aus, die in Lahore und Quetta liegen.

Mittlerweile gibt es erste Erfolgsmeldungen. Diese kommen unter anderem von Pater Miguel, der mit Studenten seiner „Technical School“ aus Lahore und befreundeten Franziskanern ins 1000 Kilometer entfernte Hyderabad aufbrach, um dort Nothilfe zu leisten. Die Gegend rund um die Millionenstadt am Indus war besonders stark von den Wassermassen betroffen. 30 seiner 170 Azubis halfen dem Pater, 1200 Pakete mit Nahrung, Medikamente, etc. an bedürftige Familien und 700 an die Diözesen der Umgebung zu verteilen. 2000 Exemplare wurden von der pakistanischen Armee entgegengenommen. Ein Paket wiegt rund 50 Kilo und macht eine neunköpfige Familie etwa 90 Tage lang satt.