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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude III schlägt nervenstark zu

07.11.2018

Hude /Wildeshausen Die Erfolgswelle trägt den TV Hude III in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd weiter von Sieg zu Sieg. Nach den 9:7-Erfolgen beim BV Essen und zu Hause im Derby gegen den VfL Wildeshausen grüßen die Huder mit 9:3 Punkten aktuell sogar von der Tabellenspitze. Ganz anders sieht die Gemütslage in der Kreisstadt aus, denn der VfL nimmt mit 2:10 Punkten vor Papenburg (0:10) den vorletzten Platz ein.

„Die Erwartungen sind sogar übertroffen worden – dass wir beide Spiele gewinnen und auch noch die Tabellenführung übernehmen würden, kommt selbst für uns überraschend.“ Hudes Kapitän Giuseppe Castiglione musste sich beinahe kneifen, wie rund es derzeit bei ihm und seinen Mitstreitern läuft. Sowohl in Essen als auch gegen Wildeshausen schlugen die Huder im abschließenden Doppel zu und räumten in beiden Krimis alle Punkte ab. „Wir werden jetzt nicht den Fehler machen und durchdrehen. Die Liga ist so ausgeglichen, da kann es auch schnell wieder in die andere Richtung gehen“, sagt Abwehrspezialist Castiglione. 18 Punkte, so seine Rechnung, seien zum Ligaerhalt erforderlich.

Geschlagene vier Stunden und 50 Minuten lieferte sich Hudes Dritte beim BVE ein Match auf des Messers Schneide. Cedric Meißner und Castiglione machten in der zweiten Einzelrunde aus dem 5:5 ein 7:5 für das Sextett aus dem Klosterort. Essen schaffte aber wieder den Ausgleich zum 7:7, da unter anderem Julian Ewert knapp mit 13:15 im Entscheidungssatz gegen Matthias Garwels den Kürzeren zog. Besser lief es für Andreas Lehmkuhl beim 11:9 im fünften Satz gegen Ulrich van Deest – 8:7 für Hude III.

Ewert und sein Namensvetter Julian Meißner bekamen es im Schlussdoppel mit dem in den vergangenen Jahren nur ganz selten bezwungenen Duo Martin Hackmann/Ulrich van Deest zu tun. Die „Julians“ ließen sich vom glänzend eingespielten BVE-Gespann nicht beirren und schafften es, sich im fünften Abschnitt ein 11:4 zu erarbeiten.

Zur Freude der TVH-Dritten und zum Leidwesen der Wildeshauser hatten im Kreisderby ebenfalls die Huder das Lachen auf ihrer Seite. Der VfL agierte auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Gastgeber. Der nahezu perfekte Saisonstart und die daraus gewachsene breite Brust der Huder gab möglicherweise den Ausschlag in der engen Partie. Als Fabian Rang den früheren Wildeshauser Lehmkuhl in fünf Sätzen niederrang, stand es nur noch 8:7 für die Dritte des Turnvereins, und der Außenseiter war dem Remis nah. Meißner und Ewert mussten also erneut in das finale Doppel und sich mit den VfL-Routiniers Guido Grützmacher und Carsten Scherf auseinandersetzen. Wie nicht anders zu erwarten, mussten die vier Akteure in den fünften Satz – der mit 11:8 an die Huder ging.

„Die Niederlage müssen wir erst einmal verdauen. Ein oder auch zwei Punkte hätten wir mitnehmen können“, meinte VfL-Spieler Michael Rüdebusch, hielt aber fest: „Das war unsere beste Saisonleistung, und es war auch die erhoffte Trotzreaktion nach der hohen Pleite in Laxten. Dieses Mal hat uns vermutlich das Glück im Stich gelassen“, so der Wildeshauser.

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