GANDERKESEE - Zu einem 23:11 (8:5)-Sieg bei der HSG Ihlow kamen die Handballerinnen des TSV Ganderkesee in der Landesklasse. Der Erfolg sollte nicht überbewertet werden, denn die HSG gilt nicht als Leistungsmaßstab in dieser Klasse.

Im ersten Abschnitt sah es für die Gastgeberinnen zwar noch gut aus. Das war aber mehr auf die Fehler der Gäste als auf die Stärke der HSG zurückzuführen. So war auch TSV-Trainer Harald Logemann nicht zufrieden, denn sein Team hätte schon deutlicher führen müssen. Die Abwehr mit den starken Torfrauen Katharina Woltjen und Annika Drieling als Rückhalt stand zwar sicher, doch im Angriff verhinderten technische Fehler sowie ein viel zu hektisches Spiel mit überhasteten Würfen etliche Treffer.

So blieb es im ersten Abschnitt eng. Erst als Pätzold zum 6:4 traf, wurden die Aktionen etwas sicherer. Berner markierte die 8:4-Führung. Eine deutliche Pausenansprache von Logemann zeigte Wirkung, denn anschließend waren die Blau-Weißen hellwach. Konzentriert wurden die Angriffe nun aus der stabilen Abwehr vorgetragen und auch sicher abgeschlossen. Schnell wurde der Vorsprung größer. Mit dem 15:7 (46.) war die Partie entschieden.

Zeitstr.: HSG 7, TSV 2.

Siebenmeter: HSG 2/0, TSV 8/7.

TSV: Drieling, Woltjen – Berner 8/6, Görtz, Legler 2, Logemann 4, Wehrenberg 1, Mertens 3, Mühlbach 3, Pätzold 1/1, Sackmann 1, von Seggern.