Landkreis - In der Handball-Regionsoberliga der Männer wurden am Wochenende drei Spiele mit Landkreis-Beteiligung angepfiffen.

VfL Bad Zwischenahn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 19:20 (11:9). Mit einem spektakulären Unterarmwurf sicherte Ralph Ohlebusch sechs Sekunden vor Spielende seiner HSG im ersten Saisonspiel den Sieg in Bad Zwischenahn.

Dabei übernahm der VfL zu Beginn das Kommando, setzte sich auf 8:5 (23.) ab und verteidigte diese Führung bis zur Pause auf zwei Tore. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren spielbestimmend, aber die Landkreisler glichen durch Martin Meyer zum 14:14 aus.

Doch erst Mitte der zweiten Hälfte ging die HSG durch Sebastian Mielcarek erstmals mit 16:15 in Führung. Anschließend wechselte die Führung mehrmals. Fünf Minuten vor dem Schluss glichen die Gastgeber zum 19:19 aus, ehe HSG-Torjäger Ohlebusch der Siegtreffer gelang.

TuS Augustfehn - HSG Hude/Falkenburg 27:31 (13:13). Weiter ohne Punktverlust steht die HSG an der Spitze der Regionsoberliga. Das Team von Coach Walter Oetjen musste sich sehr strecken, um in der Schlussphase noch zu einem deutlichen Erfolg in Augustfehn zu kommen.

Anfangs war die HSG überlegen und setzte sich schnell auf 6:3 ab. Doch dann kamen die Ammerländer besser ins Spiel, holten auf und schienen nach der ersten Führung zum 12:11 das Spiel drehen zu können. Doch das Oetjen-Team glich kurz vor der Pause den Rückstand aus.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste dann richtig im Spiel, denn schnelle Kombinationen nutzte Hude sowohl aus dem Rückraum als auch vom Kreis, wo sich Rückkehrer Jürgen Erdmann mit sechs Treffern erneut auszeichnete, nun konsequent zu Toren und setzte sich auf 18:14 ab. Noch einmal kämpfte sich Augustfehn auf 16:18 heran, doch danach legten die Gäste los und entschieden die Partie nach dem 30:24 (52.) vorzeitig.

TSV Großenkneten - VfL Rastede II 22:27 (14:15). Es war ein konfuses Spiel mit vielen Schwächen auf beiden Seiten – letztlich bekam Rastede II in der Schlussphase rechtzeitig die Kurve und nahm beide Punkte mit.

Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, doch Mitte der ersten Hälfte setzte sich Rastede auf 9:6 ab. Die Gastgeber ließen sich nicht hängen, sondern kämpften sich mit großem Einsatz auf einen Treffer zur Pause heran.

Den Beginn der zweiten Hälfte verschlief der TSV und die Gäste setzten sich scheinbar vorentscheidend auf 19:14 ab. Doch erneut verkürzte Kneten (20:22, 47.). Trotz offener Deckung setzte sich Rastede wegen besserer Chancenverwertung bis zum Schlusspfiff ab. Bei den Gastgebern erreichte bis auf Keeper Julian Wedermann, der mit seinen Paraden eine höhere Pleite verhinderte, kein Spieler Normalform.