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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL-Defensive könnte auf Prüfstand gestellt werden

30.10.2018

Landkreis Den Reformationstag werden die Bezirksligisten des Landkreises (zumindest zeitweise) auf dem Fußballplatz verbringen. Allesamt sind am Mittwochnachmittag um 14 Uhr im Einsatz. In doppelter Ausführung kommt es zur Konstellation Oldenburg-Land gegen Delmenhorst: Zum einen empfängt der VfL Wildeshausen den SV Baris, zum anderen ist der FC Hude beim SV Tur Abdin gefordert. Indes benötigt der VfL Stenum einem Sieg gegen ESV Wilhelmshaven, um den dritten Platz zu halten. Bei besagten Wilhelmshavenern gewann Wildeshausen am Sonntagmittag 4:0 – Hude und Stenum kommen derweil aus einem spielfreien Wochenende.

VfL Wildeshausen - Baris Delmenhorst. Dreimal in Serie sind die Wildeshauser nun seit ihrer einzigen Niederlage in Abbehausen (0:2) ohne Gegentor geblieben. Seit Marcel Bragulas Amtsantritt 2014 als VfL-Trainer gehörte der Abwehrverbund in der Bezirksliga immer zu den sichersten der Liga. Daran wird sich angesichts der nur sieben Gegentore aus elf Partien auch in dieser Spielzeit vermutlich nichts ändern. Allerdings könnte die aktuelle Bilanz der angriffslustigen Delmenhorster „Kavallerie“ (mit 31 Toren zweitbeste Offensive) etwas verschlechtert werden. „Es ist unwahrscheinlich, dass wir auch gegen Baris die Null halten können“, lautet Bragulas Einschätzung. Auf ein 4:3 wie Ende August gegen Abdin hofft der Coach aber nicht: „Mir wäre ein 2:0 lieber.“ Vorige Saison gab es im Rückspiel bei Baris ein 3:3.

Tur Abdin Delmenhorst - FC Hude. Diese Partie hat eine kleine Vorgeschichte: 2017 waren die Gäste sportlich abgestiegen und hatten versucht, in einem Sportgerichtsverfahren den Klassenerhalt am Grünen Tisch einzuklagen. Hintergrund war, dass Abdin damals am letzten Spieltag mit Manuel Celik einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Celik hatte in der Partie zuvor beim 3:1-Erfolg gegen FC Rastede seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Diese hatte der Schiedsrichter im Spielbericht jedoch bei Celiks Mitspieler Lukas Mutlu eingetragen. Abdin gewann schließlich – mit Celik – seine letzte Partie beim STV Wilhelmshaven 5:1 und zog damit an den Hudern vorbei. Das Bezirkssportgericht hatte den Einspruch des Clubs aber zurückgewiesen, da man selbst nicht gegen Abdin gespielt hatte. „Das ist heute aber alles abgehakt“, versichert Hudes Trainer Lars Möhlenbrock, keinen Gräuel auf die Gastgeber zu hegen.

Stattdessen schaut der Wiederaufsteiger auf seine eigene Zielsetzung. Die wurde nach der Niederlage in Abbehausen nämlich geändert. „Wir möchten unser Spiel bei der Ballan- und -mitnahme schneller machen“, sagt Möhlenbrock. Das habe gegen Baris schon sehr gut geklappt. „Nun möchten wir das unabhängig vom Gegner weiter fokussieren. Indes kehrt Nico Faulhaber nach überstandener Fußprellung zurück.

VfL Stenum - ESV Wilhelmshaven. Da Stenum zuletzt auch auswärts fleißig gepunktet hat (wie beim 0:0 in Wildeshausen), stehen die Gastgeber nicht zu Unrecht auf dem dritten Platz. Am Kirchweg ist die Elf von Thomas Baake ohne Wenn und Aber Favorit. Schließlich bekommt man es mit einem Aufsteiger zu tun und hat zu Hause noch keinen Punkt abgegeben. Ob Baake das spielfreie Wochenende genutzt hat, um die Jadestädter bei der vorherigen Partie gegen Wildeshausen zu beobachten, ist derweil nicht bekannt.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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