Wildeshausen - Kurz vor Ende der Bezirksliga-Hinrunde deutet an der Spitze alles auf einen Zweikampf zwischen dem TuS Obenstrohe und den Fußballern des VfL Wildeshausen hin. Die Verfolger Blau-Weiß Bümmerstede und VfL Stenum sind momentan mit jeweils zehn Zählern weniger außer Reichweite.

„Ich traue dem Braten nicht. Mannschaften wie SV Wilhelmshaven, Frisia Wilhelmshaven oder Heidmühler FC können auch mal zehn Spiele in Serie gewinnen“, hatte Wildeshausens Trainer Marcel Bragula nach dem 3:2 im Gipfeltreffen gegen TuS Obenstrohe gesagt. Er glaubt, dass sich noch ein anderes Team in den Aufstiegskampf einklinken könnte.

Dass Bragulas Team am Sonntag um 15 Uhr beim FC Rastede in der klaren Favoritenrolle ist, bestreitet Wildeshausens Coach nicht: „Die Tabelle lügt ja nicht.“ Allerdings betont Bragula auch, dass jeder Punkt hart erkämpft werden müsse. Also auch in den 90 Minuten beim Vorletzten.

„Rastede hat eine hohe Qualität bei Standards“, fügt der VfL-Trainer an. Bragula habe vor der Saison nicht gedacht, dass die Ammerländer zu diesem Zeitpunkt knietief im Abstiegssumpf stecken würden. Er erwartet einen robusten Gegner: „Wenn wir da was holen wollen, müssen wir den Kampf annehmen.“ Der Club aus Rastede gewann zuletzt das Kellerderby gegen SVE Wiefelstede mit 2:1 und hofft nun, den Schwung bis zur Winterpause transportieren zu können.