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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Gipfel fällt nicht vom Himmel

03.11.2018

Wildeshausen „Was gibt es Schöneres im Sport, als wenn der Erste gegen den Zweiten spielt?“ Diese Gegenfrage stellt Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen, auf die Nachfrage, ob er sich auf das Spitzenspiel seiner Bezirksliga-Fußballer gegen Klassenprimus TuS Obenstrohe (33 Punkte/13 Spiele) am Sonntag um 14 Uhr im Krandelstadion freut. Bragulas Elf ist mit 29 Zählern aus zwölf Spielen als Zweitplatzierter den Friesländern dicht auf den Fersen.

„Es ist das Duell der Hinrunde“, freut sich auch Bragulas Pendant auf der Obenstroher Trainerbank, Rainer Kocks, auf das Kräftemessen zwischen den aktuell stärksten Mannschaften der Liga. Zahlen dazu: Die beste Defensive (VfL: 7) empfängt den besten Sturm (TuS: 35). Die Gastgeber haben zudem seit dem 30. September beim 0:2 in Abbehausen, der einzigen Saisonniederlage, kein Tor mehr gefangen.

„Das Spiel fällt nicht einfach so vom Himmel“, formuliert Bragula treffend. „Wir sind stolz, wieder ein Spitzenspiel zu haben, dürfen uns aber nicht ausruhen.“ Seine Elf hatte beim 1:0 gegen Baris Delmenhorst zu viele Chancen liegengelassen. „In der Offensive fehlte die Leichtigkeit.“ Das gelte es zu verbessern, denn gegen Obenstrohe werde Wildeshausen wohl nur eine Handvoll Torchancen bekommen. Umso besser lief es mal wieder trotz diverser Personalwechsel im Defensivverbund.

Pünktlich zum Gipfeltreffen hat Obenstrohe wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Auf die 0:6-Klatsche gegen Frisia Wilhelmshaven vor zwei Wochen ließen die Gäste zwei Siege folgen. Der 3:1-Erfolg am Dienstagabend im Derby beim Heidmühler FC war hochverdient. Nun will das Team des Trainerduos Kocks/Marc Bury seine englische Woche möglichst mit einem Erfolg beim ärgsten Verfolger vergolden. Im Falle eines Sieges würden die Obenstroher an der Spitze vorerst auf sieben Zähler davonziehen. Um auch stimmungsmäßig in Wildeshausen auf Augenhöhe zu sein, setzen die TuS-Verantwortlichen einen Fanbus ein.

Gästetrainer Kocks weiß dabei Wildeshausens Spielweise gut einzuordnen. Der VfL bevorzuge einen ähnlichen Stil wie Heidmühle – mit hohem Tempo nach vorne spielen und für viel Gefahr über die Außen sorgen. Aber auch Trainerkollege Bragula weiß aus den vorigen Duellen, was für ein Gegner seiner Mannschaft bevorsteht: „Obenstrohe hat ein Umschaltspiel bei Ballgewinn, das so in der Liga seines Gleichen sucht. Das spielen sie seit Jahren, und sie können es wie kein anderes Team.“

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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