Oldenburg - Ob als Auflauf, Ofengemüse, Suppe, Püree, Pommes, Chips oder normale Beilage – Süßkartoffeln , auch Bataten genannt, sehen nicht nur ähnlich aus wie Kartoffeln und werden auch so zubereitet, sie werden auch immer beliebter. Über die kulinarische Entdeckung ist der Oldenburger Gärtnermeister Stefan Tinneberg auf die Idee gekommen, seine Oldenburger Süßkartoffel (OSKAR) selbst zu produzieren. Erste Erfahrungen in diesem Sommer zeigen, dass sich die Pflanzenneuheit prächtig entwickelt, allerdings Unterschiede zeigt bei der Topf- und Freilandkultur. „Die Früchte verbiegen sich im beengten Kulturgefäß, benötigen eigentlich mehr Raum“,. so Tinneberg, der dank großer Nachfrage bereits an einer neuen Lösung für „OSKAR“ arbeitet. Und nicht nur das: der einzig selbst produzierende Gärtnermeister in Oldenburg hat für das Gartenjahr 2021 bereits neue Ideen, die er aber noch nicht verrät. Neben der Oldenburger Tomate (OTTO) gibt es auch die Oldenburger Gurkenampel (OLGA) und die Oldenburger Paprika (OPA).

Während Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen gehören, sind Süßkartoffeln Windengewächse, bei denen man die Blätter mitessen kann. Obwohl Süßkartoffeln viel mehr Stärke und fast dreimal so viel Zucker wie herkömmliche Kartoffeln enthalten, lassen sie den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen. Außerdem enthalten sie wenig Fett und viele Mineralstoffe und Vitamine. 100 Gramm Süßkartoffeln haben 86 Kalorien und enthalten 55 Milligramm Natrium, 337 Milligramm Kalium, 25 Milligramm Magnesium, 1,6 Gramm Eiweiß, 2,4 Miligramm Vitamin C, 0,2 Milligramm Vitamin B6 und 30 Milligramm Calcium. Je nach Größe müssen sie 30 bis 45 Minuten gegart werden. Der Gehalt an Betacarotin in orangefarbenen Süßkartoffeln ist fast so hoch wie in Karotten