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nordwest-zeitung

VR-Mittelstandspreis Weser-Ems 2024 Weniger Windräder, mehr Energie – das bringt Firma aus Bunderhee einen Preis ein

Erfolgreich mit ihrem Repowering-Konzept: das geehrte Team von ENOVA.

Erfolgreich mit ihrem Repowering-Konzept: das geehrte Team von ENOVA.

Markus Hibbeler

Bunde - Als einer von drei Preisträgern wurde die ENOVA Power GmbH aus Bunderhee kürzlich mit dem Großen VR-Mittelstandspreis Weser-Ems 2024 gewürdigt. Das Unternehmen überzeugte die Jury mit seinem innovativen Repowering-Konzept für den Windpark Meppen, mit dem ein entscheidender Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in der Region geleistet wird.

Mit dem Großen VR-Mittelstandspreis Weser-Ems zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken (AGVR) in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern herausragende Leistungen mittelständischer Unternehmen aus, die zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und zum Klimaschutz beitragen. ENOVA setzte sich dabei mit dem Repowering-Projekt im Windpark Meppen gegen zahlreiche Mitbewerber durch. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung für unser Engagement, die Energiewende in der Region aktiv und nachhaltig voranzutreiben“, so Hauke Brümmer, CEO der ENOVA-Gruppe.

Innovatives Repowering im Windpark

Im Rahmen des Repowerings im Windpark Meppen werden neun moderne Vestas-Anlagen vom Typ V-172 7.2 mit einer Gesamtkapazität von 64,8 MW die vierzehn Alt-Anlagen im Windpark ersetzen. Somit können zukünftig rund 46.500 Drei-Personen-Haushalte mit grünem Strom versorgt werden – eine Steigerung um das 4,2-fache.

„Das Repowering ist eine ressourcenschonende und zukunftsweisende Lösung, die nicht nur den Energieertrag maximiert, sondern auch auf höhere Akzeptanz bei Grundstückseigentümern, Netzbetreibern und Kommunen stößt“, erklärt Hauke Brümmer weiter.

Bis 2026 plant ENOVA, über eine Kapazität von 1 GW zu verfügen und rund 600 Millionen Euro in Windprojekte zu investieren – vor allem in Altwindparks mit Repowering-Potenzial. Damit trägt das Unternehmen entscheidend zum Ziel der Bundesregierung bei, die installierte Leistung der Windenergie an Land bis 2030 auf 115 Gigawatt (GW) zu erhöhen, wobei etwa 30 bis 40 % des Ausbaus auf Repowering-Projekte zurückzuführen sein werden.