Wildeshausen - Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen wollen an diesem Samstag (15.30 Uhr, Krandelstadion) gegen GW Firrel den zweiten Heimsieg der Saison holen. Die Mannschaft aus dem Landkreis Leer liegt nach elf Spieltagen mit 17 Punkten auf Platz acht, der VfL mit elf Zählern auf Rang elf. Nach den Leistungen der elf Spiele sieht VfL-Trainer Marcel Bragula seine Mannschaft auf einer Stufe mit Firrel. „Mit den Leistung meiner Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf bin ich zufrieden, mit der Punkteausbeute nicht unbedingt. Wir hätten eigentlich fünf oder sechs Punkte mehr holen müssen“, bilanziert der VfL-Coach: „Nur beim 0:3 bei Vorwärts Nordhorn und beim 2:2 gegen Germania Leer stimmte die Leistung nicht, das waren die negativen Ausreißer.“ Gegen Leer, aber auch beim 0:2 bei SC Melle vor einer Woche haben seine Mannschaft einfach zu viele Torchancen vergeben und deshalb wichtige Punkte liegen lassen.

Firrel hat in der gleichen Zeit bei SV Holthausen/Biene (2:2) und gegen SV Bad Bentheim (5:2) vier Punkte eingefahren. „Firrel hat im Sommer mit Julian Bennert und Tristan Darsow zwei gefährliche Angreifer vom Regionalligisten SSV Jeddeloh geholt. Darsow ist sehr schnell und Bennert hat enorm viel Erfahrung“, sagt Bragula über die beiden prominentesten Zugänge der Ostfriesen: „In der Landesliga sprechen alle immer nur über Holthausen/Biene, Melle oder FC Schüttorf. Der Kader von Firrel ist aber nicht viel schlechter als der der drei anderen Mannschaften.“ Von der Bank kommt oft der gefährliche Torben Lange, der in der Vergangenheit für BW Papenburg und Kickers Emden in der Landes- und Oberliga auf Torejagd gegangen ist. In der Abwehr hat Tim Schouwer das Sagen, dessen Kopfballstärke auch bei Standards im gegnerischen Strafraum gefürchtet ist. „Firrel ist eine sehr offensiv ausgerichtete Mannschaft mit einem großen Kämpferherz, die eine gute Mentalität besitzt“, warnt Bragula.

Neben dem starken Gegner machen Bragula aber auch die eigenen personellen Probleme Sorgen. Kapitän Christoph Stolle, der sich in Melle das Knie verdreht hat, konnte diese Woche gar nicht trainieren. Sein Mitwirken ist daher sehr unwahrscheinlich. Das gilt auch für Maximilian Ehle. Angreifer Kevin Kari ist zwar wieder im Lauftraining, ein Einsatz am Samstag ist aber mehr als fraglich. Es gibt aber auch einen Lichtblick: Routinier Kevin Radke ist aus den Flitterwochen zurück und wird wieder zum Kader des VfL gehören. „Die Personallage ist nicht schön, aber da müssen wir jetzt durch“, sagt Bragula.