Ostfriesland - Während die Männermannschaften wegen des anstehenden Volkstrauertags und des folgenden Buß- und Bettags eine Pause vom Boßel-Spielbetrieb machen, sind die Frauenteams am Samstag im Einsatz. Dabei hält der siebte Spieltag in der Landesliga der Frauen I einige Partien bereit, die durchaus spannend werden können.

Südarle - Westeraccum: Durch zwei Siege auf heimischem Geläuf haben die Accumerinnen die Abstiegsränge zumindest vorerst hinter sich gelassen. Nun droht aber ein Rückschlag. Denn auswärts lief bisher noch nicht allzu viel zusammen. Zudem hält die Strecke am Komper einige Tücken parat, die schon vielen Gastmannschaften zum Verhängnis geworden sind. Aber Südarle lässt in dieser Saison die gewohnte Konstanz vermissen. Erwischen die Gastgeberinnen einen schlechten Tag, kann Westeraccum die Überraschung schaffen.

Schirumer-Leegmoor - Ardorf: Die Leegmoorerinnen haben in dieser Saison schon mehrfach Zuhause geschwächelt. Dennoch sind sie am Samstag klarer Favorit. Die Gäste aus Ardorf finden einfach nicht in die Spur, was unter anderem an personellen Engpässen liegt. Die Mannschaft, die es schafft, die Schwächen des Gegners als Erstes auszunutzen, wird am Samstag letztlich wohl auch als Sieger von der Strecke gehen.

Dietrichsfeld - Rahe: Nach der Niederlage in Norden wird Dietrichsfeld besonders motiviert in das Auricher Kreisduell gehen. Doch ein Selbstläufer wird die Partie nicht. In der vergangenen Saison setzte sich Rahe auf dem Esenser Postweg in beiden Gruppen knapp durch.

Ihlowerfehn - Norden: In Ihlowerfehn sind die Fronten schon vor dem Anwurf geklärt. Der Spitzenreiter aus Norden wird sich den Sieg beim Schlusslicht nicht nehmen lassen. Die junge Truppe aus Norden ist schlichtweg zu stark besetzt. Selbst kleinere Fehler werden sie nicht aus der Bahn werfen, dafür hat „Noord“ zu viel Selbstvertrauen getankt.

Stedesdorf - Utarp-Schweindorf: Durch die Niederlage in Westeraccum ist Stedesdorf näher an die Abstiegszone gerutscht, als es dem Team lieb ist. Daher sollen auf eigener Bahn nun die nächsten Punkte her, um den Abstand wieder auszubauen. Doch das wird alles andere als einfach. Utarp-Schweindorf wirft bislang eine starke Saison und ist noch in Schlagdistanz zur Spitze. Beim Auswärtssieg auf der anspruchsvollen Strecke in Südarle haben die Narperinnen zudem gezeigt, dass sie auch auswärts für Punkte gut sind. Beide Teams müssen an ihre Leistungsgrenze gehen, wollen sie das Esenser Kreisduell für sich entscheiden.

Jochen Schrievers
Jochen Schrievers Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung