Esens - Der TuS Esens hat ein klar gestecktes Ziel: Der Fußball-Bezirksligist will Weihnachten als Tabellenführer verbringen. Dafür muss am Sonntag um 14 Uhr ein Heimsieg her. Gegen TuRa Westrhauderfehn ist das eine lösbare, aber keineswegs einfache Aufgabe.

Schwierig wird es auch aufgrund der personellen Situation. Samuel Stainbank musste am vergangenen Sonntag kurz vor dem Abpfiff verletzt raus. Die Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, hat sich nicht bestätigt. „Er hat sich das Sprunggelenk gebrochen. Das trifft uns schon hart“, sagt TuS Trainer Ralf Backhaus. Zudem mussten mit Manuel Meints und Niklas Sukowski zwei weitere Stürmer im Training pausieren. Hier hofft Backhaus aber, dass sie am Sonntag mit dabei sind. Fraglich ist auch der Einsatz von Finn Rosenboom, der sich im Training verletzt hat. Hauke Bents ist am Sonntag nicht vor Ort, sodass der Coach sein Team ein bisschen umbauen muss.

Der Gegner aus Westrhauderfehn ist sportlich hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Die ersten Konsequenzen wurden gezogen. Kurt Ullmann ist seit Anfang des Monats nicht mehr Trainer, für ihn rückte Max-Niklas Möhlmann nach.

Insgesamt schätzt Backhaus die TuRa aber stärker ein, als es der elfte Tabellenplatz widerspiegelt. „Sie haben viel Potenzial in der Mannschaft“, berichtet der TuS-Trainer. Auch im Hinspiel waren sie nicht schlecht, fügt er hinzu. Im August setzte sich Esens nur knapp mit 2:1 durch. Auf dem heimischen Kunstrasen ist der Sieg aber fest eingeplant. Und das hat bisher ja immer gut geklappt.

Jochen Schrievers
Jochen Schrievers Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung