Hamburg/Meppen - Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga ist der Hamburger SV – zumindest bei den Frauen. Während die männlichen Profis nach einer guten Hinrunde womöglich zum sechsten Mal den Wiederaufstieg in die Bundesliga verpassen, haben die HSV-Frauen derzeit noch beste Chancen, als Aufsteiger den Durchmarsch von der Regionalliga ins Oberhaus zu schaffen.

„Das ist ein starkes Team, spielerisch für mich die beste Mannschaft in der Liga“, sagt Meppens Trainerin Carin Bakhuis über den Spitzenreiter, bei dem die Meppenerinnen das Hinspiel Ende September mit 3:4 verloren: „Das ist auch eine ganz junge Truppe. Die werfen alles rein, um den Aufstieg zu schaffen.“

Im DFB-Pokal am Ball: Ana-Carolin Hoffmann aus Jever (hier gegen Leverkusens Elisa Senß aus Ahlhorn)

MIT 17 JAHREN IM AUFSTIEGSKAMPF DER 2. LIGA Laura Bröring und Ana-Carolin Hoffmann klopfen mit SV Meppen an Tür zur Bundesliga

Mathias Freese
Meppen

Druck bekommen sie dafür vom Verein nicht – zumindest weniger als die Männer, schließlich sind sie erst aufgestiegen. Aber das Team hat viele gute junge Spielerinnen aus den eigenen Reihen im Kader, die 2022 deutsche B-Juniorinnen-Meisterinnen wurden.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion