Wilhelmshaven - Nach der Ligareform und dem „Aufstieg“ in die Verbandsliga wollten die Handballer des WSSV auch in der neuen Spielklasse gerne oben mitmischen. Doch die Realität sieht anders aus: Nach schleppender Vorbereitung unter der Regie des neuen Trainers Andreas Meinke, der auch einige neue Spieler im Gepäck hatte, und holprigem Ligastart kämpfen die Jadestädter derzeit gegen eine Negativserie von vier Niederlagen in Folge an.
„Es wird wirklich Zeit, dass wir wieder mal gewinnen“, sagt Meinke mit Blick auf die Tabelle und das Abrutschen seines Teams auf Rang acht (4:10 Punkte). Die Trendwende in Form von zwei dringend benötigten Pluspunkten soll nun am Samstagabend gelingen – im Nachbarschaftsduell bei der HSG Varel II (19 Uhr, Pfeilerhalle).
Obwohl die Gastgeber (11.) in sieben Spielen erst einen Punkt geholt haben (25:25-Heimremis gegen Daverden), stehen die Vorzeichen nicht gut. Meinke musste krankheitsbedingt passen und wurde beim Training unter der Woche (und wohl auch beim Spiel) vom derzeit verletzten Rückraumspieler Ruben Eden vertreten. „Ich vertraue ihm, Ruben kennt den Gegner und weiß, was zu tun ist“, so der erkrankte Coach.
Die Vorbereitung auf das Derby verlief suboptimal, da einige Spieler aus verschiedenen Gründen im Training nicht zur Verfügung standen. Ein Fragezeichen steht u.a. hinter dem Einsatz des angeschlagenen Linksaußen Fynn Sieger. Meinke: „In einem Derby kann immer alles passieren, es gibt für mich keinen Favoriten. Wir müssen an die Leistung aus dem Elsfleth-Spiel anknüpfen.“