Ganderkesee/Falsterbo - Der Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth ist ein unerwarteter Sieg bei den Spring-Spezialisten gelungen. Die 37-Jährige aus Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) gewann am Sonntag im schwedischen Falsterbo den Großen Preis. Beim Höhepunkt des Nationenpreis-Turniers ritt Auffarth mit ihrem Pferd Quirici im Stechen schneller als der Ire Cian O’Connor mit Fancy. Für den ersten Erfolg in einem solch schweren Springen erhielt sie ein Preisgeld in Höhe von 101.838 Euro.

Reitet bei den Olympischen Spielen: Sandra Auffarth auf Viamant du Matz beim CHIO  in Aachen

OLYMPISCHE SPIELE 2024 Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth fährt nach Paris

Niklas Benter
Ganderkesee

Auffarth hat in der Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen 2012 in London Gold mit dem deutschen Team geholt und wurde 2014 in Frankreich Doppel-Weltmeisterin. In dieser Disziplin ist sie auch für die Sommerspiele in Paris nominiert. Es wird ihre vierte Olympia-Teilnahme nach London 2012, Rio de Janeiro 2016 und Tokio 2021 sein.

In den vergangenen Jahren ist die Vielseitigkeitsreiterin Reiterin schon häufiger bei reinen Spring-Turnieren gestartet. Zwei Tage vor dem Sieg im Großen Preis war Auffarth mit der deutschen Mannschaft beim Nationenpreis auf den zweiten Platz geritten, hatte mit Quirici allerdings insgesamt zwölf Strafpunkte kassiert und beide Male das Streichergebnis geliefert.

Grigorios Maleas aus Halen betreut als Mannschaftstierarzt die indischen Vielseitigkeitsreiter, die sich gerade auf die Olympischen Spiele in Paris vorbereiten. Zur Maleas' Familie daheim gehört auch das Islandpferd „Funi“.

OLYMPISCHE SPIELE IN PARIS Emsteker Veterinär betreut indische Vielseitigkeitsreiter

Christoph Koopmeiners
Halen
Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion