Oldenburg - Das ging schnell: Fußball-Regionalligist SV Meppen hat sich überraschend früh in der Saison von Trainer Adrian Alipour getrennt. Das teilte der schlecht in die Spielzeit gestartete Titelkandidat aus dem Emsland am Montagmorgen mit. Die Nachfolge tritt der bisherige Übergangskoordinator und U-17-Trainer Lucas Beniermann an.
Die Meppener waren an den ersten drei Spieltagen sieglos geblieben und hatten lediglich zwei Punkte eingefahren. Am Sonntag gab es trotz Überzahl gegen die SV Drochtersen/Assel nur ein 0:0. Zudem scheiterte Meppen in der ersten Runde des Landespokals – allerdings unglücklich gegen den Drittligisten VfL Osnabrück durch ein Gegentor in der Nachspielzeit (0:1). „Wir bedanken uns bei Adrian Alipour für die knapp einjährige Zusammenarbeit. Er hat gute Ergebnisse in der vergangenen Saison eingefahren und hat einen großen Beitrag zum Erfolg im NFV-Pokal sowie dem Erreichen des DFB-Pokals geleistet. Die sportliche Entwicklung ist aktuell allerdings sehr gefährdet. Deswegen mussten wir als Verein handeln und haben die Entscheidung getroffen, Adrian Alipour von seinem Amt als Trainer zu entbinden“, sagt David Vrzogic, Sportlicher Leiter des SV Meppen, in einer Vereinsmitteilung. In der Tat: Nach einem mauen Start und dem geräuschvollen Abgang von Vorgänger Ernst Middendorp führte Alipour die Meppener auf Platz zwei und spielte mit ihnen eine gute Saison. Umso überraschender ist un das schnelle Aus.
Der Nachfolger Beniermann kam 2019 als Nachwuchskoordinator zum SV Meppen. Der 34-jährige schloss im Juli dieses Jahres den A+-Lizenz-Lehrgang erfolgreich ab.