Oldenburg - Sieben Abgänge stehen beim VfB Oldenburg bereits fest – und in Kebba Badjie, Ayodele Adetula und Jakob Bookjans wollen drei weitere Spieler den Fußball-Regionalligisten verlassen. Hoffnung auf einen Verbleib macht Sebastian Schachten aber bei einem Spieler, der eine tragende Rolle in der neuen Saison einnehmen soll: Christopher Buchtmann.
„Wir sind im ständigen Austausch und hoffen, Christopher davon zu überzeugen, bei uns zu bleiben“, sagt der Sportliche Leiter über den 31-Jährigen, dessen Verpflichtung kurz vor der gerade abgelaufenen Saison für Aufsehen gesorgt hatte – immerhin kam Buchtmann mit der Referenz von zehn Jahren Profifußball beim FC St. Pauli zum VfB.
„Wir haben ihm eine Perspektive bei uns aufgezeigt und sind in guten Gesprächen. Es steht außer Frage, dass wir ihn halten wollen“, betont Schachten. Buchtmann, der im Laufe der vergangenen Saison erstmals Vater geworden ist, hatte sich gleich in seinem ersten Einsatz für den VfB beim MSV Duisburg einen Wadenbeinbruch zugezogen und war auch in der Rückrunde mit einer Oberschenkelverletzung zeitweise ausgefallen. Die Verletzungsanfälligkeit des technisch versierten Linksfußes ist sein großes Minus, in den bisherigen elf VfB-Einsätzen mit einem Tor und einer Vorlage hat Buchtmann jedoch gezeigt, wie sehr er die Qualität im Oldenburger Mittelfeld anhebt. „Es wäre für uns eine tolle Sache, wenn wir ihn überzeugen können. Das geht am Ende nur, wenn Christopher unsere Bedingungen akzeptiert“, sagt Schachten und lässt damit durchblicken, dass es natürlich auch eine Frage des Geldes ist, ob der Routinier sich weiter eine Zukunft in Oldenburg vorstellen kann.